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Dresdner Kreativszene mit 93.000 Euro gefördert

Ausschuss für Wirtschaftsförderung Dresdner Kreativszene mit 93.000 Euro gefördert

Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung der Dresdner Stadtverwaltung hat in der vergangenen Woche den Startschuss für die Umsetzung der Kreativraumförderung 2015/2016 gegeben. 24 Projekte erhalten in der kommenden Woche einen positiven Förderbescheid.

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Quelle: dpa

Dresden. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung der Dresdner Stadtverwaltung hat in der vergangenen Woche den Startschuss für die Umsetzung der Kreativraumförderung 2015/2016 gegeben. 24 Projekte erhalten in der kommenden Woche einen positiven Förderbescheid. Das Fördervolumen beläuft sich auf rund 93.000 Euro. Die Fördersumme beträgt mindestens 500 Euro, höchstens jedoch 5000 Euro, so die Stadt. Die Förderung muss nicht zurück gezahlt werden.
„Wir freuen uns, dass wir mit der Umsetzung der Kreativraumförderung jetzt starten können. Und die gesamte Kreativbranche wird davon profitieren, denn in verschiedenen Stadtteilen werden für unterschiedliche Branchenteile Coworking-Spaces entstehen“, sagt Robert Franke, Amtsleiter der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden. „Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein wichtiger Baustein der wirtschaftlichen Zukunft Dresdens. Nach der Ausreichung der Projektförderung wird sich das Raumangebot und der Zugang zu geeigneten Räumen deutlich verbessern.“
Im August hatte eine Jury alle eingegangenen Anträge bewertet und dem Ausschuss  geeignete Projekte empfohlen. Zur vierköpfigen Jury gehörten neben der Wirtschaftsförderung und dem Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Dresden auch je ein Vorstandsmitglied von Wir gestalten Dresden (WGD) und der Geschäftsführer von RADAR – Kreativräume Frankfurt.
Insgesamt waren 40 Anträge mit einem Volumen von mehr als 415.000 Euro eingegangen. Vom 11. Juni bis 30. Juli 2015 konnten Einzelunternehmer sowie kleine und mittlere Unternehmen ihre Anträge einreichen. Während der Antragsfrist hatten die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden und der Branchenverband der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft WGD 60 gemeinsame Beratungen zur Antragstellung durchgeführt.

"Ein Förderschwerpunkt bleibt allerdings weiterhin offen", bedauert Grünen-Stadtrat Torsten Schulze.  "Mit der Bereitstellung der Fördermittel war auch die Einrichtung einer Vermittlungsplattform von Kreativräumen, eine Kreativraumbörse, vorgesehen. Durch Verfahrensschwächen ist diese Umsetzung bisher nicht erfolgt.“ Dieses Angebot müsse jetzt kurzfristig, spätestens aber Anfang des kommenden Haushaltjahres, umgesetzt werden, um die vielen auflaufenden Anfragen nach Räumen für kreative Nutzungen beantworten zu  können, fordert Schulze.
Von 2008 bis 2013 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Kultur- und Kreativwirtschaft um über 20 Prozent auf rund 10 200 Erwerbstätige gestiegen, so die Stadt.

Julia Vollmer

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