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Dresdner Kinderarzt: Hitze könnte Ursache für Erbrechen der 124 Kita-Kinder sein

Dresdner Kinderarzt: Hitze könnte Ursache für Erbrechen der 124 Kita-Kinder sein

Im Falle der 124 Kita-Kinder, die sich in der vergangenen Woche nach dem Mittagessen erbrochen haben und über Unwohlsein klagten, kann sich Kinderarzt Norbert Lorenz die heißen Temperaturen durchaus als Ursache vorstellen.

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124 Kita-Kinder mussten sich vergangene Woche nach dem Mittagessen übergeben - Ursache unklar.

Quelle: dpa

Das Dresdner Gesundheitsamt hatte am Dienstag mitgeteilt, dass die Hitze und der damit verbundene Stress für die Kinder der Grund für den Vorfall sein könnte, da keine Erreger in den Stuhl- und Essensproben gefunden wurden.

„Dass 124 Kinder in Kindereinrichtungen an einem Tag nahezu gleichzeitig erbrechen ist ungewöhnlich, aber, wie auch der aktuelle Fall in Dresden zeigt, durchaus möglich“, so Oberarzt Lorenz von der Kinderklinik des Krankenhauses Neustadt. Besonders an heißen Tagen sei es durch starke Sonneneinstrahlung möglich, sich einen sogenannten Sonnenstich zuzuziehen. Bei dieser Erkrankung kommt es durch die starke Sonneneinstrahlung und die damit verbundene Überwärmung zu einer Reizung der Hirnhäute, die oft mit ausgeprägten Brechreiz einhergeht, so der Mediziner auf DNN-Anfrage.

Andererseits sei es genauso gut möglich, dass andere Viren, zum Beispiel die Erreger der sogenannten Sommergrippe, zu Unwohlsein und Erbrechen mit oder ohne weiteren Symptomen führen. Diese verschiedenen Viren werden bei Ausbrüchen vom Gesundheitsamt nicht immer untersucht, so Norbert Lorenz. Das Gesundheitsamt konzentriere sich zunächst auf den Nachweis lebensmittelhygienisch wichtiger Erreger (wie Salmonellen, E. coli oder Norviren). „Ein Nachweis einer durch diese Erreger hervorgerufenen sogenannten Lebensmittelvergiftung ist oft auf Fehler in der Speisenzubereitung bzw. bei Lieferanten oder Mitarbeitern der Zubereiter zurückzuführen“, sagte der Arzt.

Julia Vollmer

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