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Dresdner Jugendwerkstätten Umkehrschwung schließen

Keine Fördergelder Dresdner Jugendwerkstätten Umkehrschwung schließen

Die Dresdner Jugendwerkstätten „Umkehrschwung“ schließen. Wie die Gründer Martina und Alexander Mitwalsky mitteilen, habe das Jugendamt seine Unterstützung zum 31. August beendet. Ohne die Förderung könne der Verein das Projekt nicht weiter finanzieren.

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Die Jugendhilfewerkstatt „Umkehrschwung“ schließt.
 

Quelle: Archiv

Dresden.  Die Dresdner Jugendwerkstätten „Umkehrschwung“ schließen. Wie die Gründer Martina und Alexander Mitwalsky mitteilen, habe das Jugendamt seine Unterstützung zum 31. August beendet. Ohne die Förderung könne der Verein das Projekt nicht weiter finanzieren.

„Wir hätten das sehr gerne weitergeführt, aber uns wurde deutlich gemacht, dass es unter den aktuellen Bedingungen auch in absehbarer Zeit nicht möglich ist finanzielle Unterstützung von den Ämtern zu erhalten“, äußerte sich Mitgründerin Martina Mitwalsky. 2010 hatte „Umkehrschwung“ angefangen, benachteiligte Jugendliche auf ihren Weg in Ausbildung und Beruf zu unterstützen. Aufgrund der zunehmenden Flüchtlingsströme wurde das Projekt im Herbst 2015 dann primär für jugendliche Asylbewerber geöffnet. Deutschunterricht und Integration waren nun die primären Aufgaben.

Doch die Veränderung hatte Folgen: Da es sich bei den Geförderten um Minderjährige handelte, unterliegen der Bildungsauftrag und damit die Finanzierung der Schulpflicht der Sächsischen Bildungsagentur. Damit galten andere Förderrichtlinien und Verantwortlichkeiten. „Von November 2015 bis August 2016 wurden drei Verträge aufgesetzt – es wurden quasi nur noch auf Sichtweite die Kosten getragen. Ab März wurde dann deutlich, dass die Finanzierung ins Stocken gerät“, so Gründerin Mitwalsky. Letztlich beendete das Jugendamt Dresden die finanzielle Unterstützung und ließ den Vertrag am 31. August dieses Jahres auslaufen.

„Es haben über das ganze Jahr gemeinsam mit ‚Umkehrschwung‘ vielfältige Gespräche auf allen Ebene der Politik und Verwaltung über die Möglichkeiten der Weiterfinanzierung stattgefunden“, teilen Landeshauptstadt, Jobcenter und Arbeitsagentur mit. Umkehrschwung habe sich „aus unterschiedlichen Gründen gegen die aufgezeigte breite Palette der Fördermöglichkeiten für das eigene Projekt entschieden“.

Das Jobcenter habe allein in diesem Jahr zahlreiche Maßnahmen gefördert. Der generelle Bedarf sei da. Allerdings müssen sich alle Träger am dazugehörigen Ausschreibeverfahren beteiligen. Das hätten die Gründer von „Umkehrschwung“ nicht gemacht. „Die Beratung dazu erfolgte ausführlich, gerade mit Wertschätzung des Engagements des Trägers“, heißt es von Seiten der Behörden.

Von mzv/sl

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