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Dresdner Internetagentur baut Sozialrathaus zu Büros der Zukunft um

Dresdner Internetagentur baut Sozialrathaus zu Büros der Zukunft um

Weil die "T-Systems Multimedia Solutions" (MMS) wächst und auch im kommenden Jahr rund 100 neue Jobs plant, dehnt sich die Telekom-Tochter von ihrem Stammturm an der Riesaer Straße aus immer mehr im ehemaligen Sozialrathaus aus.

Von Heiko Weckbrodt

Dort baut das Unternehmen derzeit 3000 Quadratmeter zu "Modernen Bürowelten" um, um ein Modell für "die Arbeitsplätze der Zukunft" zu testen, wie MMS-Geschäftsführer Jens Nebendahl ankündigte.

Denn nicht nur die Internetauftritte, Apps und Facebook-Verkaufsportale, die die Dresdner Agentur für ihre Kunden programmiert, zielen auf die mobile Nutzung mit Computertelefonen, Tablettrechnern und anderen tragbaren Geräten. Auch der Mitarbeiter der Zukunft erledigt nach MMS-Wunsch seinen Job mobil: Die "Modernen Bürowelten" sehen 300 Wechsel-Arbeitsplätze für die Beschäftigten vor.

Das heißt in der Praxis, dass der Software-Berater, Programmierer oder Kaufmann nicht mehr einen festen Schreibtisch hat, sondern viel außer Haus unterwegs ist und - wenn er wieder ins Büro heimkehrt - sich an den nächsten freien Tisch setzt, dort das Telefon auf seine persönliche Rufnummer umprogrammiert, seinen tragbaren Computer anschließt und dann loslegt. Unterlagen und persönliche Sachen werden - wenn überhaupt - in Rollcontainern deponiert.

Dieses Modell hatte die Telekom-Tochter im Vorfeld in Berlin und in ihrem Hauptsitz in Dresden zunächst in kleinen Abteilungen getestet. Bei stichprobenartigen Befragungen durch die DNN äußerten sich die solcherart Mobilisierten durchaus positiv über dieses Konzept (DNN berichteten).

Derzeit beschäftigt die MMS rund 1400 Mitarbeiter, darunter knapp 1000 in Dresden, teilte Nebendahl mit. Damit hat das Unternehmen in diesem Jahr über 100 neue Jobs geschaffen. Etwa ebensoviel Neueinstellungen - die Hälfte davon in Dresden - sind für das Jahr 2013 geplant. Das erfolgsgewohnte Unternehmen stagnierte allerdings betriebswirtschaftlich in diesem Jahr: Statt auf 140 Millionen Euro zu klettern, wie zunächst erwartet, sinkt der Umsatz diesmal voraussichtlich leicht auf 125 Millionen Euro.

Um im Wettbewerb um gute Fachkräfte attraktiver zu werden, hatte sich das Unternehmen erst kürzlich gegen eine Investitionsbeteiligung 54 Belegrechte in Kitas für die Kinder von MMS-Mitarbeitern gesichert - eine Art modernes Betriebs-Kita-Konzept.

Die MMS ist die wohl größte Internet-Agentur in Deutschland. Sie hat sich auf die Programmierung von Internetläden, Netzportalen und ähnliche Lösungen für Unternehmen spezialisiert. Als Trends für das 2013 sieht Geschäftführer Nebendahl unter anderem Verkaufsplattformen in Kontaktnetzwerken wie "Facebook", die Übertragung von Facebook-Prinzipien auf unternehmensinterne Kundennetzwerke und die Mobilisierung von Geschäftsprozessen durch firmeninterne Miniprogramme (Apps) für Tablettrechner.

Mehr Infos und Kommentar im Netz: computer-oiger.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.12.2012

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