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Dresdner Innovationen auf der CeBIT

Software-Standort Dresden Dresdner Innovationen auf der CeBIT

Ab nächsten Montag präsentiert sich die Landeshauptstadt Dresden auf der CeBIT in Hannover als Sachsens führendes Software-Gründungs und -Wachstumszentrum. Mit vor Ort wird Robert Franke sein. Er ist der Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung Dresden und machte schon im Vorfeld die Bedeutung für die Landeshauptstadt deutlich.


Quelle: dpa

Dresden. Ab nächsten Montag präsentiert sich die Landeshauptstadt Dresden auf der CeBIT in Hannover als Sachsens führendes Software-Gründungs und -Wachstumszentrum. Mit vor Ort wird Robert Franke sein. Er ist der Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung Dresden und machte schon im Vorfeld die Bedeutung für die Landeshauptstadt deutlich: „Die CeBIT ist für den Software-Standort Dresden eine exzellente Plattform, sich als starkes IT-Gründungs- und Wachstumszentrum zu zeigen.“

Auf der weltweit größten Messe für Informationstechnik wird Dresden mit 30 Ausstellern und Softwareunternehmen vertreten sein. Am sächsischen Gemeinschaftsstand werden sich zudem auch elf sogenannte Startup-Unternehmen aus dem Freistaat, einige davon aus Dresden, präsentieren. Unter anderem wird Karsten Ohme sein Gründungsunternehmen „Simless“ vorstellen. Der Dresdner Software-Experte gründete die Firma gemeinsam mit zwei Freunden im Herbst des vergangenen Jahres und befasst sich seit dem mit der Entwicklung einer Softwarelösung für Mobilgeräte ohne Sim-Karte.

„Wir bieten die sogenannte ’Esim’ an. Das ist eine Software, die auf einen eingebauten Chip in einem Mobilgerät aufgespielt werden kann und die herkömmliche Sim-Karte ersetzt“, erklärt Ohme. „Eine Sim-Karte kostet in der Regel zwei bis fünf Euro. Unsere Lösung bewegt sich im Cent-Bereich“, so der Unternehmer weiter. Für den Standort Dresden haben sich die Entwickler bewusst entschieden. „Wir haben auch noch zwei Standorte in München und Atlanta (USA), doch die hauptsächliche Entwicklungsarbeit läuft hier in Dresden. Der Standort ist für junge Unternehmen, welche sich entwickeln wollen, sehr attraktiv“, so Ohme weiter.

In die gleiche Kerbe schlägt auch Robert Franke: „Dresden hat besondere Eigenschaften, die uns von anderen Standorten abgrenzen. Hier gibt es eine wunderbare Vernetzung von Forschung, Entwicklung und Wirtschaft. Außerdem liegt hier ein starker Fokus auf Industrie- und Automatisierungssoftware, während in anderen deutschen Städten eher auf E-Commerce und Konsumorientierung gesetzt wird.“

Das sich Dresden in Sachen IT und Software mittlerweile nicht mehr hinter führenden Standorten wie München, Saarbrücken oder Berlin verstecken muss, ist mittlerweile bekannt. Bei etwa 400 Firmen und rund 10 000 Fachkräften, arbeitet mittlerweile jeder zweite sächsische IT-Mitarbeiter in Dresden. „Wie verzeichnen derzeit einen Mitarbeiterzuwachs von 7,7 Prozent in dieser Branche. Das ist sowohl sachsen-, als auch -bundesweit wirtschaftsübergreifend absolute Spitze“, erklärt Robert Franke.

Ziel der groß angelegten Präsenz auf der CeBIT ist es, den Standort Dresden langfristig international aufzubauen. „Wir wollen mit unseren Startup-Unternehmen auf der einen Seite zeigen, wie innovativ und erfolgreich wir in Dresden arbeiten. Auf der anderen Seite wollen wir natürlich auch den Gründungsfirmen die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren und mit Investoren in Kontakt zu treten“, so Franke weiter. Sowohl das Amt für Wirtschaftsförderung, als auch die sachsenweite Initiative des Wirtschaftsministeriums, „futureSAX“, unterstützen die jungen Unternehmen dabei.

„Wir freuen uns, in diesem Jahr erstmals geballte sächsische Innovationskraft auf der CeBIT präsentieren zu können“, erklärt futureSAX-Projektleiterin Marina Heimann. Die Gründungsunternehmen, welche sich vom 14. – 18. März auf der CeBIT in Hannover gemeinsam mit der Landeshauptstadt und dem Freistaat präsentieren, befassen sich hauptsächlich mit mobiler Kommunikation und Smart Health, wie etwa einer voll automatisierten Insulinpumpe der Firma „diafyt“.

Von Sebastian Burkhardt

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