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Dresdner Immobilienmarkt ist auf Rekordkurs - Wohnungsleerstand im Sinkflug

Dresdner Immobilienmarkt ist auf Rekordkurs - Wohnungsleerstand im Sinkflug

Licht und Schatten liegen dicht beieinander: Dresden zählt zu den dynamischsten Immobilienstandorten Deutschlands. Die Kehrseite: Die Leerstandszahlen werden sich weiter verringern, die Mieten weiter steigen.

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Den größten Anteil am Immobilienmarkt hat der Verkauf von bebauten Grundstücken. Vor allem Mehrfamilienhäuser sind gefragt.

Quelle: Stadtverwaltung

Das geht aus dem Grundstücksmarktbericht für das Jahr 2013 hervor, für den der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Landeshauptstadt Dresden das Immobiliengeschehen analysiert hat.

Nach den Angaben wechselten im vergangenen Jahr in der Stadt rund 5500 Immobilien für etwa 1,4 Milliarden Euro den Besitzer. Der Umsatz ist gegenüber 2012 um satte 20 Prozent gestiegen. Ursache für den rasant gestiegenen Umsatz ist laut Gutachterausschuss vor allem der stark anziehende Verkauf von Flächen für den Bau von Eigentumswohnungen und Gewerbebetrieben. Die Umsätze für Eigenheim-Grundstücke seien dagegen weitgehend konstant geblieben. Am häufigsten wurden für diesen Zweck Flächen in Klotzsche, Dölzschen, Weißig und Langebrück veräußert.

Bei den bebauten Grundstücken wechselten vor allem Mehrfamilienhäuser sowie Wohn- und Geschäftshäuser den Eigentümer. Der Flächenumsatz stieg um 70 Prozent, der Geldumsatz verdoppelte sich - und das bei einer unveränderten Zahl von Abschlüssen. Eine starke Nachfrage bestehe ebenso an Neubauten wie auch an Bestandsgebäuden aller Baujahre.

Einen großen Anteil am Dresdner Grundstücksmarkt hat das Segment Wohnungs- und Teileigentum mit 65 Prozent. Bei den Eigentumswohnungen hat die Zahl der Weiterverkäufe gegenüber den Erstverkäufen stark zugenommen. Besonders nachgefragt sind Wohnungen in vor 1990 gebauten Häusern. Der durchschnittliche Kaufpreis für eine sanierte Wohnung im Erstverkauf lag bei 2670 Euro pro Quadratmeter und im Weiterverkauf bei 1460 Euro pro Quadratmeter. Das bedeutet eine Steigerung um bis zu 14 Prozent im Vergleich zu 2012.

Die gute alte Platte hat längst noch nicht ausgedient, im Gegenteil: Wohnungen in Plattenbauten finden zunehmend Käufer. Und das zu happigen Preisen: Neu sanierte Plattenbauten gingen im Erstverkauf mit einem Durchschnittspreis von 2510 Euro pro Quadratmeter über den Ladentisch.

"Auch in diesem Jahr wird Dresden zu den dynamischsten Immobilienstandorten Deutschlands zählen", so die Vorsitzende des Gutachterausschusses, Klara Töpfer. Die Nachfrage nach familienfreundlichen Drei- bis Fünfzimmerwohnungen werde anhalten. "Das Angebot ist bei der wachsenden Bevölkerungszahl zu gering", schätzt Töpfer ein. Folge: "Mietsteigerungen im Rahmen des Mietspiegels und Spitzenmieten bei Neuvermietungen gehen damit einher."

2014 werde eine rege Bautätigkeit erwartet. "Man darf gespannt sein, wie die zahlreichen Bauvorhaben angenommen werden", so die Ausschussvorsitzende. Zum Teil handele es sich um Vorhaben mit mehreren hundert Wohnungen, so dass mit einem sehr ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis zu rechnen sei. "Dresden bleibt ein interessanter Standort für Investoren, die sich nach alternativen Anlageformen umsehen, um nicht der Gefahr einer Geldinflation zu unterliegen", so Töpfer.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.04.2014

tbh

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