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Dresdner Ikea-Chefin geht nach Australien

Dresdner Ikea-Chefin geht nach Australien

Anje Heim zieht es in die Ferne. Die Chefin des Dresdner Ikea-Einrichtungshauses verlässt die sächsische Landeshauptstadt und wechselt Anfang Oktober nach Australien.

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Ikea-Chefin Anje Heim

Nach fünfeinhalb Jahren sei der richtige Zeitpunkt gekommen, wie sie sagt, etwas Neues zu wagen. Und die 48-Jährige hat sich für die große weite Welt entschieden. Zusammen mit ihrem Partner wird sie am kommenden Montag von Frankfurt/Main aus mit einem kurzen Zwischenstopp in Bangkok nach Perth fliegen. "Knapp 19 Stunden später werden wir dort landen", sagt Heim schon ein wenig aufgeregt. In der südaustralischen Millionenstadt leitet sie künftig eine andere Filiale des schwedischen Möbelriesen mit 470 Angestellten, in Dresden waren es rund 280 Mitarbeiter.

"Die Filiale in Perth ist genauso wie hier eingerichtet", erzählt Heim. "Man fühlt sich sofort zu Hause." Doch natürlich fällt ihr der Abschied schwer. Dresden und Perth trennen immerhin mehr als 13 500 Kilometer. "Und es war nicht leicht, etwas Adäquates zu finden. Ich hatte hier wirklich ein tolles Team und eine schöne Zeit. Es hat sehr viel Spaß gemacht", resümiert Anje Heim, die am 1. April 2007 die Leitung der Dresdner Ikea-Filiale im Elbepark übernommen hatte. Nun freut sie sich auf die neue berufliche Herausforderung, auf die Sprache, das Land und die Kultur. "Die Australier leben in viel größeren Häusern als wir. Da gibt es also auch viel mehr Möglichkeiten zum Einrichten", erklärt Heim. Auch sie hat sich für eine geräumige Wohnung entschieden, eine mit vielen Zimmern, die sie mit skandinavischen Möbeln einrichtet.

Mittlerweile arbeitet sie seit fast 20 Jahren für den schwedischen Einrichtungskonzern. Die Diplom-Ingenieurin für Textiltechnik und -design startete 1993 mit einer Trainee-Ausbildung für Abteilungsleiter Teppiche und Textilien ihre Karriere bei Ikea. Später arbeitete sie unter anderem in Chemnitz, Berlin, Nürnberg und Ludwigsburg. Wer künftig die Dresdner Filiale leiten wird, sei noch nicht entschieden, sagt sie. Fest steht allerdings, dass sie das Joggen entlang der Elbe wohl mit am meisten vermissen wird. "Ich bin gern an dem schönen Stadt-Panorama vorbeigelaufen", schwärmt Heim. Der kalten Jahreszeit entflieht sie hingegen gerne: "Da freut man sich auf das tolle Wetter in Australien."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.09.2012

Benjamin Winkler

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