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Dresdner IT-Firma organisiert weiteren Deutschkurs für Flüchtlinge – App soll folgen

Dresdner IT-Firma organisiert weiteren Deutschkurs für Flüchtlinge – App soll folgen

„Nicht tatenlos zuschauen, wie Dresdens Image immer weiter Schaden nimmer“ - so begründet Saxonia Systems-Vorstand Viola Klein ihr Engagement für Flüchtlinge.

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Quelle: Julia Vollmer

Am Freitag überreichte Klein elf Teilnehmern an einem achtwöchigen Deutschkurs ihr Zertifikat. Die Dresdner IT-Firma organisierte und finanzierte den Kurs. In täglich fünf Stunden Unterricht erwarben die Teilnehmer aus Syrien, Eritrea, Irak, Iran und Somalia erste Grundlagen der deutschen Sprache. Alle Teilnehmer hatten in ihren Heimatländern ein Studium absolviert.  

Nach dem Ende des Kurses will Viola Klein die Schüler weiter begleiten und fördern. „Es ist mein Wunsch, die Asylbewerber fachlich weiterzubilden und sie über einen längeren Zeitraum zu integrieren“, so Klein. Dafür arbeitet die Firma mit dem Ausländerrat, dem Sächsischen Flüchtlingsrat und der Agentur für Arbeit zusammen.  Ein dritter Deutschkurs soll im September beginnen.  

Unerstützung brauchen auch die Bewohner des Asylsuchenden-Heimes in Freital, so Klein. Während eines Vor-Ort-Besuches habe sie gesehen, dass im Heim vier Neugeborene leben und daraufhin mit ihren Kollegen Babysachen und Spielzeug gesammelt. Für die Kinder im Heim sollen nun auch ein Sandkasten und ein Spielzimmer eingerichtet werden. Auch Hilfe beim Sortieren und Sichten der Sachspenden wird in Freital dringend benötigt.  

Das nächste Projekt steht auch schon in den Startlöchern. Gemeinsam mit der Firma Heinrich&Reuter Solutions entwickelt Saxonia Systems das Konzept für eine „Welcome App“ für Flüchtlinge. Mit der App soll es für Asylsuchende einfacher werden, an Informationen wie Standort und Öffnungszeiten von Behörden und etwa englischsprachigen Ärzten zu gelangen. Auch über Dresden hinaus soll die App etabliert werden.

Julia Vollmer

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