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Dresdner IT-Agentur hilft beim digitalen Spendensammeln

Plattform für soziale Einrichtungen Dresdner IT-Agentur hilft beim digitalen Spendensammeln

Auf der neu gestarteten Internetseite der Dresdner Agentur "51nullacht" können soziale Träger ihren Spendenbedarf veröffentlichen. Diese werden nach Ort und Kategorie gefiltert, um auf einer Deutschlandkarte dargestellt zu werden.

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Ernst Wilhelm Holl und Agenturchef Rico Floß (v.l.) vor ihrer Website, mit der die Spendenbereitschaft in Deutschland besser koordiniert werden soll.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Der Winter steht vor der Tür und er kann hart sein. Mieter können ihre Heizkosten nicht bezahlen, Obdachlose suchen Schutz vor der Kälte und Flüchtlinge frieren in ihren Zeltstädten - für viele Menschen ist der Winter eine Qual und sie sind auf fremde Hilfe angewiesen. Um Menschen in Not beistehen zu können, benötigen Helfer Unmengen von Spenden, wie winterfeste Sachen, Decken, Jacken und Schuhe. Dabei ist die Sortierung, Verteilung und Koordinierung der Sachspenden kompliziert und zeitaufwendig.

Auf der neu gestarteten Internetseite der Dresdner Agentur "51nullacht" können soziale Träger ihren Spendenbedarf veröffentlichen. Diese werden nach Ort und Kategorie gefiltert, um auf einer Deutschlandkarte dargestellt zu werden. Spendebereitschaft und Spendenbedarf werden hierdurch auf digitalem Weg zusammengebracht. Die Idee zu der Spenden-Website kam Rico Floß, weil seine privaten Angebote bei Ebay-Kleinanzeigen meist unbeantwortet blieben. Zudem war die Suche nach Ansprechpartnern oft schwierig, da viele Einrichtungen nur auf einzelne PDF-Dateien, Google-Dokumente oder Facebook-Seiten verweisen. Deshalb übernahm er mit seiner Agentur die Entwicklung und Betreuung des Projekts. Innerhalb eines Monats stellte Rico Floß zusammen mit einen Mitarbeiter das Projekt online.

Der Benutzer kann sich auf der Website aussuchen, was er spenden möchte, beispielsweise Kochtöpfe, Bettwäsche oder Schuhe. Auf der Karte werden alle Einrichtungen, die Spenden benötigen, mit ihren Kontaktdaten angezeigt, damit nach kurzer Absprache die Spende vorbeigebracht werden kann. Danach passt der Spendenempfänger seinen Bedarf an oder entfernt die Anfrage von der Seite. Die Spendenliste kann auf der eigenen Facebook-Seite integriert werden. Unter "Zeitspenden" suchen Vereine und Initiativen nach Helfern, um personalintensive Aufgaben, wie das Sortieren von Kleidung, zu meistern.

Die Initiatoren sind auf zahlreiche Teilnehmer und Spendengesuche angewiesen. Alle Bürger sind deshalb aufgerufen, ihre Schränke und Keller nach Wintersachen zu durchsuchen und das Portal auszuprobieren.

www.bedarfsliste.de

von Paul Felix Michaelis

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