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Dresdner Hotel „Lindenhof“ wird Asylbewerberheim : Sozialamt lädt zum Tag der offenen Tür ein

Dresdner Hotel „Lindenhof“ wird Asylbewerberheim : Sozialamt lädt zum Tag der offenen Tür ein

Juli mit knapp einem halben Jahr Verspätung wird das Übergangswohnheim für Asylsuchende im ehemaligen Hotel „Lindenhof“ in der Podemusstraße in Dresden in Betrieb genommen.

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Quelle: dpa

Am 27. In den nächsten Tagen soll das Wohnheim zunächst mit Möbeln eingerichtet werden, teilte die Stadtverwaltung mit.  

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Eindrücke aus Dresdner Asylbewerberheim in Pappritz

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Gearbeitet wird nach Verwaltungsangaben an Konzepten zur Betreibung des Heimes, zur Sicherheit und zur sozialen Betreuung der Asylsuchenden.  Das neue Wohnheim wird durch die Human Care GmbH betrieben. Der Stadtrat hatte im Dezember 2014 nach langer Diskussion dem Vorschlag des Sozialamtes zugestimmt, im ehemaligen Hotel „Lindenhof“ 40 Unterbringungsplätze für Flüchtlinge einzurichten. Mit dem neuen Wohnheim im Dresdner Westen hat Dresden nun insgesamt 13 Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber mit dann insgesamt 787 Plätzen.  

„Die zusätzlichen Plätze werden auch dringend gebraucht“, so Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos).  „Von den 2 683 von der Landesdirektion Sachsen für dieses Jahr angekündigten Neuzuweisungen sind erst 949 Personen tatsächlich in Dresden angekommen. Für die zweite Jahreshälfte ist deshalb mit einer größeren Dynamik zu rechnen. Da sind wir auf jeden einzelnen Platz angewiesen.“

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Durch den erhöhten Bedarf an Plätzen muss Dresden auch mehr Geld ausgeben.

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Am 25. Juli lädt die Stadtverwaltung zu einem Tag der offenen Tür in das Asylbewerberheim ein.  „Damit ist der erste Schritt getan, um Berührungsängste abzubauen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch am neuen Standort zu einem guten Miteinander von Flüchtlingen und Anwohnern finden“, so Seidel.    

Mit Stand 30. Juni 2015 muss Dresden für insgesamt 2 523 Asylsuchende eine  Unterbringung sicher stellen, heißt es aus dem Rathaus. Davon werden 747 Personen in Wohnheimen untergebracht. Mit 1 776 Personen leben jedoch mehr als zwei Drittel der Flüchtlinge in dezentralen Wohnungen.   Nach dem Stadtratsbeschlusses zum Maßnahmeplan für die Schaffung weiterer Unterbringungskapazitäten im Dezember wurden 388 Unterbringungsplätze neu in Betrieb genommen. Davon 288 Plätze in 51 neu angemieteten dezentralen Wohnungen und 100 Plätze in den beiden neuen Übergangswohnheimen Tharandter Straße (40 Plätze) und Wachwitzer Höhenweg (60 Plätze) in Pappritz. Weitere Plätze in Wohnungen werden bereits gesucht.

Julia Vollmer

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