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Dresdner Hobbyhistoriker stellen beim Geschichtsmarkt aus

Dresdner Industriegeschichte – von der Manufaktur zum Großbetrieb Dresdner Hobbyhistoriker stellen beim Geschichtsmarkt aus

Am Wochenende verwandelt sich die TU-Fakultät für Informatik wieder in ein Mekka für geschichtsinteressierte Dresdner. Der Geschichtsmarkt lädt zum zwölften Mal ein, sich über die Historie der Stadt zu informieren, Unbekanntes zu entdecken und eigene Erinnerungen an vergangene Zeiten einzubringen.

„Lehrer Lämpel“ & Co. beim Geschichtsmarkt 2015

Quelle: Stadtwiki Dresden, Christian Strübing

Dresden. Am Wochenende verwandelt sich die TU-Fakultät für Informatik wieder in ein Mekka für geschichtsinteressierte Dresdner. Der Geschichtsmarkt lädt zum zwölften Mal Menschen aller Altersgruppen ein, sich über die Historie ihrer Stadt zu informieren, Unbekanntes zu entdecken und eigene Erinnerungen an vergangene Zeiten einzubringen. In diesem Jahr steht die Dresdner Industriegeschichte im Mittelpunkt, da beispielsweise vor 160 Jahren Eugen von Boch und Alfred Villeroy ihren Steingutbetrieb in der Leipziger Vorstadt eröffneten.

Mehr als 50 Vereine, Initiativen und Privatpersonen stellen in Vorträgen, auf Ausstellungstafeln und mit Anschauungsobjekten dar, wie sich die Wirtschaft von der Manufaktur zum Großbetrieb entwickelt hat. So zeigt beispielsweise der erstmals teilnehmende Verein „Fahrrad-Veteranen-Freunde Dresden 1990“ mehrere historische Zweiräder aus Dresdner Produktion. Andere Aussteller widmen sich etwa den Zigaretten- und Tabakfirmen der Johannstadt, den Schiffswerften an der Elbe, der Papiermacherfamilie Schaffhirt, Rüstungsindustrie und Zwangsarbeit, der Reisewitzer und der Waldschlösschenbrauerei oder den Dresdner „Schokoladenseiten“.

Auch für eigene Erinnerungen an vergangene Zeiten ist ausreichend Platz: Mitmach-Projekte wie das Stadtwiki Dresden, die Dresdner „Wikipedianer“ oder die „Geschichtensammler“ von „Urbanofeel“ freuen sich, wenn Zeitzeugen ihr Wissen an sie weitergeben. Außerdem können Sammler historische Postkarten erwerben oder tauschen und sich mit Literatur zu Geschichtsthemen eindecken.

Am Sonnabend zwischen 10 und 17 Uhr und am Sonntag von 10 bis 15 Uhr sind Besucher in der Nöthnitzer Straße 46 willkommen. Der Eintritt kostet 2 Euro, Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sowie Inhaber des Dresden-Passes zahlen nichts.

Der Dresdner Geschichtsmarkt findet seit 2004 statt und wird vom gleichnamigen Verein organisiert.

Weitere Informationen unter http://geschichtsmarkt-dresden.de.

Von ttr

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