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Dresdner Hafencity muss warten: Hochwasserschutz in Pieschen und Leipziger Vorstadt steht an erster Stelle

Dresdner Hafencity muss warten: Hochwasserschutz in Pieschen und Leipziger Vorstadt steht an erster Stelle

Der geplante Bau der Dresdner Hafencity verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Die Stadt plant nach dem Juni-Hochwasser 2013 einen Schutz des Bereiches zwischen Marienbrücke und Ballhaus Watzke.

Bis dahin liegen die Planungen für das Bauprojekt des Investors USD auf Eis, sagte Projektentwickler Gottfried Schaaf gegenüber Radio Dresden.

Anfang März veröffentlichte das Umweltamt den „Bericht zum Junihochwasser 2013“. Nun geht der Bericht auf Antrag der Grünen-Fraktion noch durch jeden Ortsbeirat und Orschaftsrat, wie Andrea Schubert, Sprecherin für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz der Fraktion, erklärt: „Die Ortschaftsräte und Orstbeiräte wurden bisher nicht in die Auswertung des Juni-Hochwassers einbezogen. Dabei ist es besonders wichtig, die Meinungen der Bürger vor Ort mit einzubeziehen.“ In öffentlichen Sitzungen sind alle Dresdner deswegen aufgefordert, darüber zu diskutieren, was während des vergangenen Hochwassers gut gelaufen ist und was nicht. „Die jeweiligen Ortsbeiräte können dann noch Arbeitsaufträge in die Ereignisanalyse einfließen lassen“, so Schubert.

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Der Kran demonstriert, wie hoch die geplanten Bauten der Hafencity werden sollen.

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Die derzeit wichtigsten Punkte des Hochwasserberichts betreffen die Stadtteile Pieschen und Laubegast. Demnach wird Oberbürgermeistern Helma Orosz (CDU) beauftragt, „die Machbarkeit der Höherlegung der Salzburger Straße zu prüfen“, um bei einem erneuten Hochwasser die Erreichbarkeit Laubegasts zu gewährleisten. Ein ebenfalls wichtiger Punkt: Orosz ist aufgefordert, Untersuchungen für einen öffentlichen Gebietsschutzes für die Leipziger Vorstadt und Pieschen zwischen Marienbrücke und Pieschener Eck einzuleiten.

So lange die Voruntersuchungen laufen, wird es auch mit dem Projekt Hafencity vorerst nicht weitergehen. „Grundsätzlich sind wir aber mit den Planungen fertig. Das Projekt liegt also nicht auf Eis. Priorität haben jetzt die Planungen für die Hochwassersicherheit und unsere Fachplaner warten auf die Vorgaben der Stadtverwaltung", so USD-Sprecher Ulf Mehner.

Im Stadtteilzentrum Emmers, Bürgerstraße 68, ist für Montagabend (18.30 Uhr) noch eine Podiumsdiskussion mit den Stadtratsparteien geplant. Die einzelnen Vertreter werden dabei zum Thema Hafencity und Marina Garden ihren Standpunkt erläutern und die Öffentlichkeit über den Status quo der Planungen informieren.

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