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Dresdner Händler ziehen positive Bilanz des Weihnachtsgeschäfts

Volle Taschen, klingende Kassen Dresdner Händler ziehen positive Bilanz des Weihnachtsgeschäfts

Weihnachtszeit ist Einkaufszeit. Für Händler bedeutet das: viel Arbeit, aber auch viel Umsatz. Und das begann bereits im November, wie Gordon Knabe, Centermanager des Elbeparks, beobachtet hat. "Die Leute haben in diesem Jahr viel früher damit angefangen, ihre Geschenke zu besorgen."

Bereits im November sind Dresdner in diesem Jahr auf die Geschenkejagd gegangen.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Weihnachtszeit ist Einkaufszeit. Für Händler bedeutet das: viel Arbeit, aber auch viel Umsatz. Und das begann bereits im November, wie Gordon Knabe, Centermanager des Elbeparks, beobachtet hat. "Die Leute haben in diesem Jahr viel früher damit angefangen, ihre Geschenke zu besorgen. Wir haben dadurch im November mit 800 000 Besuchern ein Plus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr", so Knabe. Ein ähnlich gutes Ergebnis erwartet er auch für den Dezember. Auch wenn in der Bilanz etwa 35 000 bis 40 000 Käufer fehlen werden, weil sich der Elbepark nicht am verkaufsoffenen Sonntag am 6. Dezember beteiligen durfte. "Gegenwärtig liegen wir bei Minus einem Prozent zum Vorjahresmonat, im Dezember 2014 kamen mehr als eine Million Besucher", erzählt der Centermanager.

Abgesehen haben es die Kunden wie in den Vorjahren vor allem auf Unterhaltungselektronik und Kommunikationsmittel - Playstations, Handys, DVDs oder Tablet-Computer sollten einige Dresdner unter dem Weihnachtsbaum finden. Verstärkt spielt aber auch das Thema Einrichtung eine Rolle. "Die Kunden wollen es sich zu Hause schön machen und kaufen Glas, Porzellan, Dekoartikel oder auch mal ein Steak-Thermometer", so Knabe.

Und da sich manche Dinge scheinbar nicht ändern, greifen die Damen weiterhin zum SOS-Trick, um ihre Männer zu beschenken, nämlich zu Schlips, Oberhemd und Socken. Die Herren setzen ganz klassisch auf Parfüm, Unterwäsche oder Schmuck. Besonders viel los sei dieser Tage auch beim Spielzeuganbieter Toys'R'Us. "Da bekommt man gerade kein Fuß auf den Boden", erzählt der Centermanager.

Der Rubel rollt auch in der Centrum Galerie. "Wir liegen leicht über dem Vorjahr, was die Frequenz angeht, haben beim Umsatz aber deutlich zugelegt", sagt Centermanager Dirk Fittkau auf Anfrage und blickt damit auf ein sehr zufriedenstellendes Jahr zurück. Und das liegt auch an Kundschaft aus Tschechien. "Das merken wir ganz deutlich. Wenn die Tschechen einen freien Tag haben, haben wir deutlich höhere Umsätze". Die Centrum Galerie will deshalb im kommenden Jahr verstärkt auf die Kundschaft aus dem Ausland setzen und zum Beispiel noch mehr Hinweise auf Tschechisch anbringen.

Eine sehr wichtige Zielgruppe bleiben Touristen auch für die Altmarkt-Galerie, in der nach Aussage von Centermanagerin Tetiana Zarichna das Weihnachtsgeschäft auf Vorjahrsniveau verläuft. Trotz Finanzkrise werden hier wieder vermehrt Gäste aus Russland und tschechische Tagestouristen, aber auch neue Zielgruppen, beispielsweise aus China, erwartet. "Für diese Touristen planen wir spezielle Events im nächsten Jahr, wie zum Beispiel russische Weihnachten oder Chinesisches Silvester, und informieren sie in ihren Landessprachen auf unterschiedlichen Kanälen, angefangen von Anzeigen bis hin zum Funk und Social Media", sagt Zarichna. Im Durchschnitt sei der Umsatz nicht zuletzt deshalb etwas höher als 2014.

Die Kassen klingeln allerdings nicht bei jedem. Anbieter von warmer Winterkleidung schauen angesichts der milden Temperaturen in die Röhre. "Schauen Sie sich nur die Prozentzeichen in den Fenstern der Textilgeschäfte an. Dass die Händler so kurz vor Weihnachten Rabatte anbieten, ist ein deutliches Zeichen", fasst es Fittkau zusammen. Alle anderen Sortimente liefen aber sehr, sehr gut.

Christin Grödel

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