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Dresdner Händler sammeln Unterschriften für Einkaufssonntage

Dresdner Händler sammeln Unterschriften für Einkaufssonntage

Wer am Sonnabend im Elbepark, im KaufPark Dresden-Nickern oder in der Innenstadt einkaufen geht, muss sich darauf gefasst machen, von Hostessen angesprochen zu werden: Die Dresdner Einzelhändler gehen in die Offensive und sammeln Unterschriften für die Bürgerbegehren zu den Einkaufssonntagen und zur Königsbrücker Straße.

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Quelle: dpa

„Wir sammeln in der Centrum Galerie, der Altmarkt-Galerie, bei Peek & Cloppenburg und bei C & A Unterschriften“, sagt Citymanager Jürgen Wolf. Unterschriftenlisten würden aber auch im Quartier F an der Frauenkirche und in Geschäften auf der Hauptstraße ausliegen.

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Der neue Primark in Dresden.

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„Es kommen immer mehr Händler dazu“, so Wolf, „jetzt beteiligt sich auch Thalia an der Aktion. Wir hoffen, dass auch Karstadt mit einsteigt.“ Sein persönlicher Eindruck: „Es läuft ganz gut.“ Die Hostessen müssten den Dresdnern immer wieder erklären, dass das Sammeln der Unterschriften nur der erste Schritt sei und erst später über Sonntagsöffnungszeiten abgestimmt werden könne.

Rund 22 000 Einwohner der Landeshauptstadt müssen unterschreiben, damit es am 7. Juni neben der Oberbürgermeisterwahl zu zwei Bürgerentscheiden kommen kann: Die Dresdner könnten dann darüber abstimmen, ob die Einzelhändler an vier Sonntagen stadtweit ihre Geschäfte öffnen dürfen. Und darüber, wie die Königsbrücker Straße ausgebaut werden soll. Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit hatte die stadtweiten Einkaufssonntage gestrichen und hegt große Sympathien für einen zweispurigen Ausbau der „Königsbrücker“. Beides wollen die Initiatoren der Bürgerbegehren – die Dresdner CDU und FDP – ändern.

Im Elbepark werden am Sonnabend gleich sechs Hostessen die Besucher ansprechen und um Unterschriften bitten, kündigte Centermanager Gordon Knabe an. „Die Dresdner sollen doch bitteschön selbst entscheiden, ob die Geschäfte an einzelnen Sonntagen öffnen dürfen. Wir glauben nicht, dass Rot-Grün-Rot den Wählerwillen bei dieser Frage vertritt“, findet er. Beide Themen seien politisiert und ideologisiert, deshalb sollte der Dresdner zu Wort kommen und abstimmen dürfen. Die Unterschriftenaktion stoße auf große Resonanz, Zahlen könne er aber erst nächste Woche nennen, so der Centermanager.

„Wir haben schon mehr als 1000 Unterschriften zusammen“, sagt Mathias Nathansen, Centermanager des Kaufparks Dresden-Nickern. „Es läuft sehr gut bei uns.“ Am Sonnabend werden drei Hostessen die Kunden um ihre Unterschrift für die Bürgerbegehren bitten, so Nathansen.

tbh

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