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Dresdner Händler jubeln: Russische Weihnachtstouristen lassen Kassen klingeln

Dresdner Händler jubeln: Russische Weihnachtstouristen lassen Kassen klingeln

Mit der russischen Weihnacht ist das Weihnachtsgeschäft nun auch in Dresden endgültig vorbei. Mit dem Ansturm aus dem fernen Russland auf die Landeshauptstadt hatte sich die Saison für Dresdner Händler um einiges verlängert.

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Wie hier in der Altmarktgalerie setzte so mancher Händler in Dresden während der "Russischen Weihnacht" auf besondere Service-Angebote speziell für russische Touristen.

Quelle: Carola Fritzsche

Ihnen kann es recht sein, denn der Weihnachtstourismus aus dem Osten ließ auch diesmal mächtig die Kassen klingeln.

Genaue Zahlen gibt es nicht, schließlich wird der Kunde an der Kasse nicht nach seiner Herkunft befragt und registriert. Dennoch sprechen Stadt und Händler unisono von einem vollen Erfolg. Tausende waren zwischen Silvester und dem 7. Januar - dem orthodoxen Weihnachtstag - zu einem Kurztrip nach Dresden aufgebrochen oder machten auf der Durchreise zum Shoppen Station.

„Uns hat das natürlich ein sensationelles Geschäft beschert", kommentierte Karstadt-Dresden-Geschäftsführer Wolfgang Wirz am Dienstag. Normalerweise flaue das Kundeninteresse zum Jahresbeginn gegenüber der Weihnachtszeit eher ab, so Wirz. Doch etwa seit zwei Jahren sorgten russische Weihnachtstouristen dafür, dass der Rubel bis ins neue Jahr hinein kräftig rollt: „Ein Segen für den Handel." In diesem Jahr sei dabei nochmals ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen gewesen, stellt der Dresdner Karstadt-Chef fest. Zählen könne man den Erfolg nicht, allenfalls schätzen - „und zwar dann, wenn klar wird, wie viele Kunden aus Nicht-EU-Staaten sich den Beleg zur Rückforderung der Mehrwertsteuer in ihren Heimatländern abgeholt haben." Auch das lasse jedoch keine eindeutigen Rückschlüsse zu, denn viele wüssten um diese Möglichkeit gar nicht beziehungsweise machten davon keinen Gebrauch.

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Die Hostess unterstützt die russischen Touristen beim Einkauf und beantwortet Fragen auf Russisch.

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Bereits im vergangenen Jahr, als klar wurde, dass das Interesse aus Russland an der Elbmetropole enorm ist, hatte das Warenhaus am Ferdinandplatz seine Wegweiser an den Rolltreppen mit russischen Übersetzungen aufgerüstet und des Russischen mächtige Mitarbeiter angewiesen, von ihren Sprachkenntnissen Gebrauch zu machen und russische Gäste zu begleiten. „Über den riesigen Zuspruch aus dem Osten freuen wir uns selbstverständlich sehr", betont Wolfgang Wirz.

Auch die Stadt Dresden zeigt sich hoch erfreut über die Dresden-Begeisterung der Russen, Ukrainer und Weißrussen. „Wir freuen uns über jede Aktivität von Leistungsträgern, die Dresden als Reiseziel im internationalen Markt weiter nach vorne bringt", konstatiert Matthias Gilbrich von der Dresden Marketing GmbH und spricht damit Aktionen wie bei Karstadt oder aber die „Russischen Weihnachten" in der Altmarktgalerie an, mit denen die Häuser ganz gezielt Menschen in Russland ansprechen wollen. "Speziell Russland gehört zu den großen Wachstumsmärkten für Dresden, brachte es allein 2010 auf einen Zuwachs an Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr von 22,2 Prozent", so Gilbrich. Auch 2011 habe es wieder einen Zuwachs im zweistelligen Bereich gegeben.

Jane Jannke

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