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Dresdner Gesundheitsamt warnt vor Verzehr von Wildschweinfleisch

Dresdner Gesundheitsamt warnt vor Verzehr von Wildschweinfleisch

Nach einem Fehler der Lebensmittelaufsicht hat ein Fleischer aus dem Landkreis Görlitz Wildschweinbraten und -knacker zurückgerufen. Sie waren auf Wochenmärkten in Ostsachsen und auch im Süden von Brandenburg verkauft worden.

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Zwischen März und Mai werden die meisten Frischlinge bei Wildschweinen geboren. Dann reagieren die weiblichen Tiere, die Bachen, besonders empfindlich auf Eindringlinge.

Quelle: Frank May

Betroffen seien Produkte der „Mario Steinert Frischgeflügel, Eier & Wild GmbH“, teilte das Landratsamt in Görlitz am Donnerstag mit.

Das Fleisch wurde vom vergangenen Wochenende bis Mittwoch verkauft und könnte Trichinellen enthalten. Laut Landratsamt sollten Verbraucher die Ware entsorgen. Wenn sie die Produkte bereits verzehrt haben, sollten sie sich bei ihrem Hausarzt untersuchen lassen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind Erkrankungen, die auf Trichinellen zurückgehen, meldepflichtig. Betroffene zeigen verschiedene Symptome, darunter Durchfall und Bauchschmerzen.

Das Landratsamt Görlitz wies ausdrücklich darauf hin, dass der Fehler nicht bei Steinert entstand. Seine Firma arbeite seit den 1990er Jahren stets ohne Beanstandungen. Es seien alle lebensmittelrechtlichen Vorschriften und Hygienebedingungen eingehalten worden, hieß es. „An welcher Stelle es Versäumnisse gab, steht momentan noch nicht fest“, sagte Behördensprecherin Marina Michel der Nachrichtenagentur. Für die Lebensmittelüberwachung ist in diesem Fall das Veterinäramt zuständig.

Auch der betroffene Unternehmer war völlig überrascht worden. „Ich darf das Fleisch erst verkaufen, wenn nach der Untersuchung die amtliche Genehmigung vorliegt. Ich hatte grünes Licht bekommen“, versicherte Mario Steinert auf Anfrage. Erst danach habe er eine Rückmeldung erhalten, dass die Untersuchung fehlerhaft war.

dbr/dpa

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