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Dresdner Freibäder sollen im Frühjahr wieder ausnahmslos öffnen

Dresdner Freibäder sollen im Frühjahr wieder ausnahmslos öffnen

Nach den Pleiten, Pech und Pannen der vergangenen Jahre soll der Badestern am Dresdner Sommerhimmel nun endlich wieder hell erleuchten. "Alle Freibäder werden in der kommenden Saison ausnahmslos öffnen", sagte Matthias Waurick, Chef der Dresdner Bäder GmbH, gegenüber den DNN.

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Geschäftsführer Matthias Waurick will Dresdens Bäder auf Vordermann bringen.

Quelle: Christian Juppe

Auch das von der Flut 2013 stark geschundene Freibad Cossebaude werde alle Badefreunde wieder empfangen. "Hier hat das Hochwasser die größten Schäden verursacht", sagte Waurick. Insgesamt eine Millionen Euro mussten in die Sanierung gesteckt werden, um das beliebteste Dresdner Freibad wieder auf Vordermann zu bringen. In Zukunft soll ein neuer Deich das Bad vor Überflutung schützen. "Wir hoffen, dass die Elbe sich bis dahin zurückhält", sagte Waurick. Das Hochwasser im vergangenen Juni hatte in vielen Dresdner Bädern zu empfindlichen Schäden geführt. Neben Cossebaude waren auch Teile des Bades in Mockritz und die Bäder in Wostra betroffen.

In neuer Montur erglänzt auch das Strandbad Wostra. Arbeiter haben den Sand am Strand komplett ausgetauscht und somit beste Voraussetzungen für ein Fast-wie-an-der-Ostsee-Feriengefühl geschaffen. Das Naturbad Mockritz hat ebenfalls eine Frischekur erfahren. Quasi von Grund auf haben Experten im vergangenen Winter den Kiesboden ausgetauscht. "Damit dürfte das Algen-Problem zumindest für diese Saison vom Tisch sein", hofft Waurick. In der Vergangenheit hatten sich Berichte gehäuft, dass bei der Sanierung des Bades Fehler gemacht worden sind. Der neue Bäderchef wollte dies nicht kommentieren. Langfristig solle jedoch das Klärbecken am Zulauf des Kaitzbaches durch ein sogenanntes Absetzbecken ersetzt werden. Damit könne sich die Muttererde besser absetzen, bevor das Wasser in das Naturbad läuft. Genau dies habe zu dem immensen Algenwachstum geführt, erklärte Waurick.

Umfangreichere Korrekturen hingegen müssen an dem frisch sanierten Freibad Cotta vorgenommen werden. Dort sorge eine "unterirdische Staumauer" dafür, dass Wasser nach oben und auf die Liegewiese gedrückt wird. "Die Baumängel sind nicht kurzfristig zu lösen", erklärte Waurick. Ein Ingenieurbüro prüfe, wie der Schaden behoben werden kann.

Das größte Aufatmen ist jedoch rund um die Schwimmhalle an der Freiberger Straße zu vermuten. Nach über 15 Jahren scheint die Sanierung der maroden Halle endlich wahr zu werden. Noch im Sommer soll der Strömungskanal abgebaut werden, im Herbst starten die Bauarbeiten für die neue 50-Meter-Halle. Insgesamt 23,5 Millionen Euro soll das Vorhaben letztlich kosten. Ein großer Teil des Geldes kommt von der Sportförderung und speist sich aus Städtebaufördermitteln. Anfang 2018 soll der, besonders von Leistungsschwimmern ersehnte, Sportkomplex fertig sein.

Im Fall Bühlau darf die Euphorie noch größer sein. Noch im März soll der erste Spatenstich erfolgen. Insgesamt 8,9 Millionen Euro kostet das neue Bad mit Sauna. Die Hälfte der Investitionen wird aus Fördermitteln finanziert, die andere Hälfte von den Technischen Werken (TWD).

Matthias Waurick ist seit September 2013 Chef der neu gegründeten Bäder GmbH, die unter dem Dach der TWD firmiert und zu 100 Prozent der Stadt Dresden gehört. Waurick leitete über 15 Jahre das Freizeitbad in Kirschau bei Bautzen. In Dresden hat ihn die Herausforderung gereizt. "Eine solche breite Palette von Bädern nicht nur zu verwalten, sondern zu entwickeln, ist eine spannende Aufgabe", sagte Waurick. "Mich hat es gereizt, dazu beizutragen, dass es in Zukunft in Dresden eine bessere Badekultur gibt". Unstrittig sei, dass ein großer Reparatur- und Sanierungsbedarf vorliege. "Wir wollen uns jedoch nicht mit einem Rückblick aufhalten", sagte Waurick. "Wir nehmen den Ist-Zustand und sehen, was wir bewegen können".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.03.2014

Katrin Tominski

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