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Dresdner Freibäder hoffen auf erfolgreiche Saison

Dresdner Freibäder hoffen auf erfolgreiche Saison

Obwohl das Jahr noch jung ist, konnten sich die Dresdner bereits über die ersten warmen Tage mit Sonnenschein freuen. Bald können die ersten Hartgesottenen in das kühle Nass springen – ab 1. Mai eröffnen die ersten Dresdner Freibäder.

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Nach den Flutschäden öffnet das Stauseebad in Cossebaude am 1. Mai wieder seine Tore (Archivbild).

Quelle: Carola Fritzsche

Den Anfang machen die Bäder Dresden-Cotta, das Strandbad Wostra und der Stausee Cossebaude. Im Georg-Arnhold-Bad kann ab 5. Mai geschwommen werden. Alle anderen Dresdner Bäder folgen fünf Tage später.

Matthias Waurick, seit vergangenem September Geschäftsführer der neu gegründeten Dresdner Bäder GmbH, hofft, dass diese Saison besser wird als die vergangene. 2013 konnte sein Betrieb nur 234 000 Besucher empfangen – das ist etwa die Hälfte der sonst üblichen Resonanz. Viele Anlagen wurden durch das Juni-Hochwasser und starke Regenfälle beschädigt und mussten früher schließen. „Die größten Schäden mussten wir in Cossebaude verzeichnen. Hier waren Reparaturarbeiten an Umkleidegebäuden und die Instandsetzung der Wiesen und Gartenanlagen notwendig“, sagt Waurick. Eine halbe Millionen Euro mussten in Dresdens beliebtestes Bad gesteckt werden. Die Gelder stammten aus der Stadtkasse und der Fluthilfe der Sächsischen Aufbaubank.

Der Algenbefall im Freibad Mockritz, der im vergangenen Sommer bei den Badegästen für viel Ärger sorgte, soll ebenfalls der Vergangenheit angehören. „Wir haben den Kies im kompletten Becken getauscht und den Zulauf optimiert. Jetzt wird sich zeigen, ob das Wasser im Sommer wieder umschlägt“, erklärt Waurick. Für die Probleme im Freibad Cotta – hier drückt in einigen Bereichen aufgrund einer falsch gesetzten unterirdischen Mauer Grundwasser durch die Grasnarbe – wird derzeit eine Lösung gesucht. In diesen Tagen würden sich Bauingenieure mit der Situation auseinandersetzen. Wann und wie gebaut wird, könne noch nicht gesagt werden, so Waurick. Das Freibad werde dennoch planmäßig öffnen.

Die Dresdner können sich in diesem Jahr nicht nur darauf freuen, dass alle Freibäder wieder zugänglich sind, auch die Eintrittspreise und die Öffnungszeiten bleiben gleich. Ändern soll sich trotzdem einiges. Der neue Bäderchef verspricht zahlreiche Marketingaktionen, mit denen er die Liegewiesen füllen will. Was konkret geplant ist, will er allerdings noch nicht verraten und erst einmal darauf warten, wie die Saison startet: „Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich noch nie ein Dresdner Freibad im Betrieb betreut habe. Jetzt geht es erst einmal darum, ein Gefühl für den laufenden Betrieb zu bekommen und den Sommer erfolgreich zu beginnen.“

Waurick war bis zu seinem Amtsantritt in der Landeshauptstadt Geschäftsführer der Körse Therme in Kirschau in der Lausitz und soll die Soletherme sehr erfolgreich geleitet haben. Sein Vorgänger Sven Manja war im Stadtrat sowie im Bäderbetrieb selber wegen Mobbingvorwürfen in Ungnade gefallen. Er arbeitet jetzt in einem anderen städtischen Eigenbetrieb.

Hauke Heuer

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