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Dresdner Frauenkirche geschlossen – Handwerker bringen Gotteshaus eine Woche lang in Schuss

Dresdner Frauenkirche geschlossen – Handwerker bringen Gotteshaus eine Woche lang in Schuss

Seit Montag ist die Dresdner Frauenkirche für Besucher geschlossen. Grund ist die bereits zum 6. Mal stattfindende Schließwoche. Bis Sonnabend widmen sich 40 Handwerker diversen Wartungs- und Reinigungsarbeiten, die im restlichen Jahr während des laufenden Betriebs nicht erledigt werden können.

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Staubwedeln, schmirgeln und ölen: In der Dresdner Frauenkirche wird bis Freitag weder gebetet noch musiziert.

Quelle: dpa
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In der Dresdner Frauenkirche ist wieder Großputz angesagt.

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„Wie in den Vorjahren werden zum Beispiel die Elektroanlagen überprüft und die Stuck-, Stein- und Holzflächen gereinigt", erklärt der leitende Architekt des Gebäudemanagements der Stiftung Frauenkirche Dresden, Thomas Gottschlich. Zudem sei es zum ersten Mal seit der Eröffnung der Frauenkirche im Jahr 2005 notwendig, alle 280 Rauchmelder der Kirche auszutauschen. „Zusätzlich zu den 25.000 Euro, die die Wartungsarbeiten kosten, schlägt der Austausch der Rauchmelder mit weiteren 20.000 Euro zu Buche", so Gottschlich.

Kein Wunder, dass sich die Stiftung Frauenkirche weiter über jede Spende freut: „Der Wiederaufbau der Kirche war ein konkretes Ziel, weshalb die Menschen bereitwillig gespendet haben. Das ist heute nicht mehr so einfach. Kaum jemand weiß, was es bedeutet, die Frauenkirche im Alltag zu erhalten", berichtet Christine Kageneck, Mitglied der Geschäftsführung der Stiftung Frauenkirche Dresden, über ihre Erfahrungen. Etwa 3000 Euro koste der Unterhalt des Dresdner Wahrzeichens pro Tag. Dieses Geld zusammenzubekommen, sei nicht leicht, so Kageneck. „Wir haben zwar bisher jedes Jahr die Million erreicht, aber insgesamt weist das Spendenaufkommen eine sinkende Tendenz auf", betont das Stiftungsmitglied. 

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Die traditionellen Christvespern locken wie hier im vergangenen Jahr stets Tausende von Menschen an.

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Küster Lutz Pesler beseitigt in der Frauenkirche die letzten Spuren des Weihnachtsfestes. Aber auch an anderer Stelle war viel zu tun.

Quelle: Jane Jannke

Dessen ungeachtet gehen die Arbeiten im Gotteshaus munter voran. Mit dabei ist auch wieder die Dresdner Firma „Lehmann – Maler- und Restaurierarbeiten". „Wir haben schon beim Wiederaufbau einen Teil der Malerarbeiten übernommen und sind auch bei den Schließtagen von Anfang an mit von der Partie", sagt Inhaber Veit Lehmann. Er kümmere sich diese Woche um die Türen im Innenraum der Kirche, die unter anderem durch Handschweiß oder Fußabdrücke verschlissen sind. „Vor allem die Tür am Eingang A weist immer einige Schäden auf, wahrscheinlich weil hier die Fernsehteams regelmäßig mit ihren technischen Gerätschaften durchgehen", vermutet der 47-Jährige.

Bis Sonnabend sollen sie wieder wie neu aussehen, damit die Besucher ihre Freude daran haben. Auf den Aufstieg zur Kuppel müssen die Gäste allerdings zunächst verzichten. Hier rüsten die Handwerker noch bis zum 19. Januar zwei zusätzliche Elektrokanäle nach. „Die Kabelwege zu Heizkörpern und Lüftern, die aufgestellt werden müssen, können dadurch verkürzt werden", erläutert Christine Kageneck.

Stephan Hönigschmid

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