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Dresdner Forscher erhalten weitere Förderung für Stressuntersuchung

Dresdner Forscher erhalten weitere Förderung für Stressuntersuchung

Seit 2011 untersucht eine Klinische Forschergruppe in Dresden unter der Leitung von Prof. Stefan R. Bornstein den Risikofaktor Stress. Jetzt erhält das Team um den Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am Uniklinikum für ihre Stressforschung weitere drei Jahre und nochmals drei Millionen Euro Förderung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

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Nicht zu viel vornehmen: Unrealistische Ziele und überzogene Erwartungen an sich selbst können zu Stress führen.

Quelle: Jens Schierenbeck

Das Großprojekt untersucht die Bedeutung von Stresssituationen auf den menschlichen Körper, der mit Stoffwechselerkrankungen, Herzkreislaufstörungen sowie mit Neuro- und Immunkrankheiten reagiert. Besonderen Schwerpunkt legt die Forschergruppe dabei auf die Bedeutung der Nebenniere als zentralem Stressorgan. Denn die Nebennieren produzieren die Stoffe, die grundlegend an den Reaktionen von Stoffwechsel, Herzkreislauf-, Nerven- und Immunsystem beteiligt sind.

„Stresserkrankungen drohen sich zu einer neuen Epidemie zu entwickeln: Diabetes und Übergewicht, Depressionen und Burn-out-Syndrom, Neuro- und Immunreaktionen sowie Herzkreislauferkrankungen sind häufige Reaktionen des Körpers auf Druck und Anspannung des heutigen Alltags“, erklärt Prof. Bornstein. Gerade deshalb werde die Stressforschung immer wichtiger.

Ziel der Forschungsarbeit, die neun verschiedene Projekte verbindet, ist es, ein grundlegendes Verständnis für die Funktion der Nebenniere sowie von Nebennierentumoren zu entwickeln. Dazu gehöre auch die Erforschung bislang noch nicht bekannter molekularer Mechanismen zwischen dem Gewebe der Nebennieren und den umgebenden Zellen. „Wir erwarten hier neue Erkenntnisse und damit neue Therapieansätze bei der Bekämpfung von Stresserkrankungen“, so der Forschungsleiter.

Christin Grödel

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