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Dresdner Forscher arbeiten an Mini-Antennen für Datenverarbeitung von morgen

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf Dresdner Forscher arbeiten an Mini-Antennen für Datenverarbeitung von morgen

Kleiner, schneller, energieeffizienter: Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) arbeiten an Mini-Antennen für die Datenverarbeitung der Zukunft. Eine vielversprechende Alternative für den Informationstransport seien magnetische Spinwellen, an denen die Wissenschaftler abeiten.

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Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

Quelle: Archiv

Dresden. Kleiner, schneller, energieeffizienter: Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) arbeiten an Mini-Antennen für die Datenverarbeitung der Zukunft. „Im Zuge der rasant fortschreitenden Miniaturisierung steht die Datenverarbeitung mit Hilfe elektrischer Ströme vor zum Teil unlösbaren Herausforderungen“, teilte das Helmholtz-Zentrum am Dienstag in Dresden mit. Eine vielversprechende Alternative für den Informationstransport seien magnetische Spinwellen. Wissenschaftlern des HZDR sei es nun innerhalb einer internationalen Kooperation gelungen, Spinwellen mit extrem kurzen Wellenlängen im Nanometer-Bereich zu erzeugen.

„Ein wesentliches Problem aktueller Technologien ist die Wärme, die beim Datentransport mit Hilfe elektrischer Ströme entsteht“, erklärte der Physiker Sebastian Wintz. Mit Kollegen aus der Schweiz und den USA arbeitet er an Spinwellen. Sie sollen elektrischen Strom künftig ersetzen. Der Spin (Drehung, Drall) bezeichne eine Eigenschaft, die Teilchen ein magnetisches Moment verleiht, hieß es: „Sie verhalten sich demnach wie winzige Magnete, die in ferromagnetischen Materialien parallel zueinander ausgerichtet sind. Ändert nun einer der Spins seine Richtung, beeinflusst dies seine Nachbarn. In einer Kettenreaktion entsteht eine Spinwelle.“ Der Magnetwirbel dient dabei als Nano-Antenne zur Informationsübertragung.

dpa

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