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Dresdner Flughafen verzeichnet im 1. Quartal 30 000 Passagiere weniger als 2013 - Schließung in Sicht?

Dresdner Flughafen verzeichnet im 1. Quartal 30 000 Passagiere weniger als 2013 - Schließung in Sicht?

Minus 8,9 Prozent im ersten Quartal des Jahres, 30 000 Passagiere weniger als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres: Die Statistik-Kurve des Flughafens in Klotzsche zeigt seit Monaten nach unten.

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Der Flughafen Dresden aus der Luft.

Quelle: dapd

Um fast sieben Prozent lag die Passagierzahl im März unter dem Ergebnis von 2013, minus 10,6 Prozent waren es im Februar und Minus 9,6 im Januar. Die Zahlen aus Klotzsche sind schlecht, vor allem mit Blick auf die gesamtdeutsche Entwicklung.

„Die Verkehrsentwicklung bekräftigt den positiven Trend des Januars und der letzten Monate“, stellte die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) zum Februar fest. 36 Flughäfen gehören zu der Arbeitsgemeinschaft, neben großen Airports wie Frankfurt, München und den zwei Berliner Flughäfen auch Leipzig und Dresden. Um 4,6 Prozent sei der Luftverkehr in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, so der ADV damals weiter, allein der Europaverkehr um 3,3 Prozent. In Dresden, einem Flughafen mit deutlich überwiegendem Europaverkehr, kam davon nichts an. In der Landeshauptstadt sinken die Passagier- zahlen stetig.

Dafür gibt es nach Angaben der Verantwortlichen in Klotzsche mehrere Gründe. Zuerst führen sie stets die Tatsache an, dass die Fluggesellschaft Air Berlin ihr „Winter- drehkreuz Nürnberg“ aus dem Programm genommen hat. „Damit entfielen zahlreiche Umsteigeverbindungen Richtung Südeuropa und Nordafrika“, sagt Pressesprecher Christian Adler. Außerdem nennt er die Insolvenz der Fluggesellschaft „Ostfriesischer Lufttransport“ (OLT) als einen der Gründe für die sinkenden Passagierzahlen in Dresden. Zürich, Hamburg, Budapest, London und Wien hat OLT von Dresden aus angesteuert. Negativ habe sich auch die Luftverkehrssteuer ausgewirkt. Außerdem sorgte Adler zufolge das Ostergeschäft im vergangenen Jahr für besonders gute Zahlen.

„Die Osterferien waren 2013 deutlich früher, weshalb in der zweiten Märzhälfte 2013 schon zusätzliche Urlaubsflüge stattfanden“, erklärt Adler. Doch glaubt man den Worten von Flughafenchef Markus Kopp, dann gibt es in Dresden keinen Grund für die Sorge, die Tage des Airports könnten gezählt sein. „Für mich ergibt sich bei 1,7 Millionen Passagieren gar nicht die Frage, ob der Flughafen geschlossen wird“, sagte er im Dezember mit Blick auf die Jahresbilanz. „Für mich ergibt sich bei 1,7 Millionen Passagieren eher die Frage: Wie kann ich das wirtschaftlich betreiben? Da ist die Schließung überhaupt keine Alternative.“

cs

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