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Dresdner Flotte soll schrumpfen

Dampfschifffahrt verkauft Dresdner Flotte soll schrumpfen

Weil das Geschäft auch im vergangenen Jahr schlecht lief, will sich die Sächsische Dampfschifffahrt nun gesundschrumpfen. Das planen die Verantwortlichen der Flotte. Es ist auch schon klar, welche Schiffe verkauft werden sollen.

Die Dampferparade ist Jahr für Jahr einer der Höhepunkte auf der Elbe in Dresden.

Quelle: dpa

Dresden. Die Sächsische Dampfschiffahrt will schrumpfen. Geschäftsführerin Karin Hildebrand erwägt den Verkauf zweier Schiffe. Dabei geht es aber nicht um Dampfer. Abgegeben werden sollen die „Lilienstein“ und die „Bad Schandau“, die in dem Unternehmen als „Typ III-Schiffe“ bezeichnet werden. Das sind die zwei Motorschiffe, die im Sommer direkt nebeneinander an der Anlegestelle oberhalb der Carolabrücke festgemacht sind und vor allem im Winter fahren. Auch für Chartertouren auf der Elbe werden sie genutzt. Der Verkauf eines der historischen Dampfer stehe nicht zur Debatte, sagte Karin Hildebrand. „„Sie wissen, dass mein ganzes Herz an unseren historischen Raddampfern hängt. Meine Mitarbeiter und ich werden alles zum Erhalt der weltgrößten und ältesten Raddampferflotte in Sachsen tun.“

Karin Hildebrand

Karin Hildebrand

Quelle: Archiv

Die zwei kleinen Motorschiffe „Lilienstein“ und „Bad Schandau“ wurden in den 80er Jahren in Berlin gebaut. Sie haben Platz für 80 (Lilienstein) und 98 Fahrgäste und wurden jeweils ein Mal umgebaut, damit sie aktuellen Ansprüchen gerecht werden. Die Überlegung, sie zu verkaufen „besteht schon seit geraumer Zeit“, so Hildebrand.

Die „Dampfschifffahrt“ verfügt über neun Raddampfer, die zwei großen Motorschiffe „August der Starke“ und „Gräfin Cosel“ sowie über die kleinen Schiffe, deren Verkauf jetzt diskutiert wird. Das Geschäft des Unternehmens hat im vergangenen Jahr unter dem Niedrigwasser der Elbe gelitten. So sehr, dass sich Karin Hildebrand gezwungen sah, das Angebot im Herbst auszuweiten, um zu retten, was zu retten war. Parallel dazu hat ihre Firma die Regie auf der Werft in Laubegast übernommen. Damit sicherte sich Karin Hildebrand Reparaturkapazitäten vor Ort, schließlich müssen vor allem die historischen Schiffe regelmäßig inspiziert und aufgearbeitet werden.

Bereits seit 2013 würden „in alle Richtungen Optimierungs- und Anpassungsprozesse angeschoben“, ordnet die Geschäftsführerin die Verkaufsdebatte ein. So würden „im Speziellen auch nach der letzten Saison“, alle Prozesse auf den Prüfstand gestellt. In diesem Zusammenhang überprüften die Verantwortlichen ständig das gesamte Angebot.

Die Sächsische Dampfschifffahrt (SDS) ist Teil der SDS-Gruppe, zu der neben der Flotte selbst auch das Gastrounternehmen Elbezeit gehört. Diese Firme ist unter anderem für die Speisen und Getränke auf den Schiffen zuständig, hat aber auch andere Standbeine. Eines davon ist seit kurzem die Gastronomie im Flughafen.

Von Christoph Springer

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