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Dresdner Fazit zum 13. Februar fällt überwiegend positiv aus

Dresdner Fazit zum 13. Februar fällt überwiegend positiv aus

Februar hat in diesem Jahr einmal mehr für Schlagzeilen gesorgt. „2014 kann das Jahr der Entscheidung sein“, hatte Dresden Nazifrei im Vorfeld gehofft.

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Weiße Rosen zum stillen Gedenken auf dem Neumarkt am 13. Februar 2014.

Quelle: Franziska Viebach

Der 13. Stattdessen hat der 69. Jahrestag der alliierten Bomberangriffe auf Dresden neue Fragen aufgeworfen. Zwar hat die Stadt viel erreicht. Gleichzeitig steht die Bürgerschaft aber vor neuen Herausforderungen.

Nach einer schwierigen Vorbereitung durch die verschiedenen Anmeldungen und Abmeldungen von Neonazi-Veranstaltungen sei der Jahrestag der alliierten Bombenangriffe auf Dresden gut verlaufen. Er freute sich zudem, dass mehr Menschen in die Innenstadt kamen als im Vorjahr. Das sei zwar auch dem besseren Wetter zuzuschreiben, sei aber trotzdem ein gutes Zeichen.

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Weitere Eindrücke vom Mahngang Täterspuren

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Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) war vor allem froh darüber, dass es erstmals seit vielen Jahren keine Nazi-Veranstaltung am 13. Februar gab. Es sei gelungen, den Rechtsextremen diesen Tag wegzunehmen. Zudem lobte Ulbig das Miteinander der verschiedenen Aktionsformen. Bürgerschaftliches Engagement und stilles Gedenken konnten friedlich nebeneinander stattfinden, so dass die Nazi-Aktionen am Tag ins Leere liefen. Der friedliche 13. Februar sei ein Ansporn für 2015. Dann, zum 70. Jahrestag der Zerstörung Dresdens, sei die Bürgerschaft wieder gefragt, die Nazis mit kreativen Ideen noch weiter zurückzudrängen.

„Die Nazis haben vor der demokratischen Wehrhaftigkeit der Dresdner und unserem Protest in Hör- und Sichtweite kapituliert“, freute sich auch der Grünen-Landesvorsitzende Volkmar Zschocke. Ralf Minge, Sportdirektor von Dynamo Dresden, bezeichnete den Naziaufmarsch vom Mittwochabend als falsch und die Menschenkette als richtiges Signal. „Das ist immer etwas Besonderes, das ist schon eine schöne Tradition geworden.“

In den Reigen der guten Nachrichten stimmte auch das Bündnis Nazifrei ein. Betrachte man nur den 13. Februar, könne man zufrieden sein, sagte Bündnis-Sprecher Silvio Lang am Freitag. Die Ereignisse des Vorabends würden den Gesamteindruck leider ein wenig trüben. Mit mehr als 3000 Teilnehmern verbuchte der Mahngang „Täterspuren“ einen neuen Rekord. „Der Zuspruch zeigt, dass wir kontinuierlich gut arbeiten und dass die Leute das auch annehmen“, kommentierte Lang. Zudem hätten viele der Teilnehmer anschließend in der Innenstadt verhindert, dass sich die Neonazis im Stadtgebiet versammeln konnten. Das sei das erklärte Ziel gewesen.

Auch die Dresdner Polizei ist mit dem Verlauf des Tages zufrieden. Es habe lediglich fünf Straftaten gegeben, eine Person wurde zur Vernehmung aufs Revier einbestellt. Eine Festnahme habe es lediglich am 12. Februar gegeben. Dabei habe es sich aber um eine Person gehandelt, die schon vorher zur Fahndung ausgeschrieben war, so Polizeipräsident Dieter Kroll.

Von den 28 Hundertschaften wurden zwölf schon am Donnerstagvormittag wieder nach Hause geschickt, zwei Hundertschaften aus Thüringen, die am Donnerstag anreisen sollten, mussten gar nicht erst nach Dresden starten. Kroll stellte zudem klar, dass es keine Telefonüberwachung und keine Funkzellenabfrage gegeben habe. Es sei auch ausdrücklich kein Imsi-Catcher zur Lokalisierung von Mobiltelefonen im Einsatz gewesen.

sl

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