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Dresdner Factoring knackt die zwei Millionen beim Gewinn

Dresdner Factoring knackt die zwei Millionen beim Gewinn

Der Factoring-Markt wird in Zeiten von Finanzkrise und verschärften Kreditbedingungen immer attraktiver. Das schlägt sich sowohl in Umsatz und Gewinn nieder als auch in einem verstärkt zu beobachtenden Konsolidierungsprozess.

Das wurde auch bei der gestrigen Hauptversammlung der Dresdner Factoring AG im Taschenbergpalais deutlich. Das 1999 gegründete, börsennotierte Unternehmen betreut mit rund 40 Mitarbeitern von Dresden aus Kunden in ganz Deutschland. Gestern präsentierte es seinen Aktionären erneut ein Rekordergebnis, das mit 2,14 Millionen Euro erstmals die Zwei-Millionen-Marke überstieg (Vorjahr: 1,59 Millionen Euro).

Factoringgesellschaften kaufen Forderungen von Unternehmen auf, wodurch sich diese schneller mit Liquidität versorgen können. Das Geschäft boomt auch bei den Dresdnern, wie der um 25 Prozent erhöhte Forderungsumsatz zeigt. Er lag im Vorjahr bei 573 Millionen Euro (2011: 458 Mio).

Vom Ertrag profitieren nun die Aktionäre: Ihre Dividende stieg um 25 Prozent auf 0,25 Euro pro Aktie. Der Aktienkurs des Unternehmens hatte sich seit dem Börsenstart am 2. Januar 2012 von 3,07 Euro auf 6,02 Euro am 28. Dezember 2012 nahezu verdoppelt.

Gestern lag der Kurs bereits bei 8,96 Euro. Dieser Sprung lässt sich jedoch nicht allein mit besseren Geschäften erklären, sondern eher mit dem beginnenden Übernahme- und Konsolidierungsprozess in der Branche. Schon im Herbst 2012 hatte der Großaktionär der Gesellschaft, Jürgen Freisleben - selber Chef der bayerischen Wegold Holding AG - seine Anteile von rund 30 auf rund 58 Prozent aufgestockt. Ende Mai kündigte die abcfinance Beteiligungs AG ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für die Dresdner Factoring AG an. Die 100prozentige-Tochtergesellschaft der Kölner abcfinance GmbH bietet den Dresdner Aktionären 8,75 Euro je Aktie in bar - das sorgte prompt für ein neues Kurshoch. Zumal sich Freisleben als Mehrheitseigner bereits verpflichtet haben soll, das Angebot anzunehmen.

Für das laufende Geschäft dürfte das kaum Folgen haben. Bereits im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2013 lag der Forderungsumsatz mit 156 Millionen Euro rund 20 Prozent über dem Vorjahresquartal.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.06.2013

Barbara Stock

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