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Dresdner Energieverbund-Arena erhält für 150.000 Euro provisorisches Notdach

Dresdner Energieverbund-Arena erhält für 150.000 Euro provisorisches Notdach

Die Energieverbund-Arena im Dresdner Ostragehege erhält in den kommenden Tagen eine provisorische Notabdeckung. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird das 8000 Quadratmeter große undichte Dach komplett mit Folienbahnen aus einem speziellen Weichkunststoff abgedeckt.

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Quelle: Stephan Lohse

Die Arbeiten daran sollen mindestens zehn Tage andauern. Allerdings werden dafür trockenes Wetter und mindestens fünf Grad plus benötigt. Die Kosten für die Notreparatur werden von der Stadtverwaltung mit rund 150.000 Euro angegeben.

„Diese Notabdeckung des Daches soll die Arena bis zur Klärung der Schadensursache und den abschließenden Reparaturen vor weiterem Eindringen von Wasser schützen", sagte Sven Mania, der Leiter des Sportstätten- und Bäderbetriebs. Geplant ist, dass die Mitarbeiter der zwei beauftragten Dachdeckerfirmen im Schichtbetrieb arbeiten sollen, um möglichst schnell wieder eine trockene Halle zu haben. Im Inneren der Arena sollen parallel zu den Dacharbeiten die durchweichten Zwischendecken entfernt werden. Mit Planen soll zudem die Hauselektronik geschützt werden.

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Und auch die Geschäftsstelle des Clubs steht im Wasser.

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Oliver May, Leiter Kundenbetreuung der Firma "Claus Dittrich", am Stromversorgungskabel der Mannschaft auf dem Arenadach.

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Freizeit-Läufer müssen während der Sperrung der Arena größtenteils draußen ihre Runden drehen.

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Am Mittwoch war plötzlich Wasser großflächig durch das Dach der Halle getropft und hatte die Heimstätte der Dresdner Eislöwen unter Wasser gesetzt. Wie sich herausstellte, hatten sich aus weiterhin ungeklärter Ursache im Dach der 30 Millionen Euro teuren und erst fünf Jahre alten Arena Risse gebildet, durch die zunächst Schmelzwasser, später dann Regen in die Halle gelangte. Erste Not-Maßnahmen wie das Verkleben der Risse, hatten nicht zum Erfolg geführt. Die Situation in der Halle ist weiter angespannt, so Mania.

Betroffen sind unter anderem die Eishockey-Profis der Dresdner Eislöwen, denen ohne die Arena eine Spielstätte fehlt. Zu den Leidtragenden gehören aber auch mehrere kleine Vereine, denen aktuell Trainingszeiten fehlen.

sl

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