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Dresdner Eldorado für Liebhaber von Selbstgemachtem

HandmaDDe-Markt Dresdner Eldorado für Liebhaber von Selbstgemachtem

Ob gefilzt, bedruckt, aus alten Schallplatten gebogen, gesägt, gefaltet, gezeichnet, klassisch genäht oder gebacken: Dresdens Alter Schlachthof quoll am Sonntag schier über vor selbstgebastelten Dingen.

Fritzie von Deparade vom Label "MaiKind" (links) gestaltet Baby- und Kindermode – und die kommt bei werdenden Mamas wie Julia Seipel gut an.

Quelle: Tanja Tröger

Dresden. Ob gefilzt, bedruckt, aus alten Schallplatten gebogen, gesägt, gefaltet, gezeichnet, klassisch genäht oder gebacken: Dresdens Alter Schlachthof quoll am Sonntag schier über vor selbstgebastelten Dingen. Zum nunmehr 6. HandmaDDe-Markt strömten Tausende Besucher, vor allem junge Familien und Frauen. Und die meisten Besucher gingen mit prall gefüllten Tüten und Beutelchen – kein Wunder bei so vielen liebevoll gestalteten Einzelstücken. Von Magneten aus Kronkorken über Getöpfertes und Papiernes bis hin zu selbstbedruckten Feinstrumpfhosen und farbenfroher Babykleidung, Strickschals und Schlübber-Unikaten reichte die Angebotspalette. Und wer vom Herumlaufen hungrig geworden war, konnte sich mit allerlei Leckereien stärken – selbstgemachten, versteht sich.

Unzählige liebevoll in Handarbeit gefertige Einzelstücke gab es am Sonntag beim HandmaDDe-Markt zu bestaunen und zu erwerben. Foto: Tanja Tröger

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Knapp 100 Aussteller aus ganz Deutschland hatten die Organisatorinnen Maria Mendrock und Nicole Dietze aus 400 Bewerbern ausgewählt. Unter ihnen auch die 27-jährige Sophie Hawaleschka, die sich erst vor einem halben Jahr selbständig gemacht hat und nun eine eigene Papeterie-Kollektion aufbaut. „Wenn ich keinen Job als Produktgestalterin finde, dann schaffe ich mir die Arbeit eben selbst“, sagt die gebürtige Brandenburgerin. Neben ihren Postkarten-Entwürfen ist Porträtmalerei ihr zweites Standbein. Hauptsächlich mit Bleistift zeichnet sie detailreiche Kopien von Fotovorlagen – denn stundenlanges Stillsitzen empfindet sie als Zumutung für ihre Kunden. „Viele Leute denken bei meinen Zeichnungen, das sind Fotografien, da muss ich immer wieder drauf hinweisen: Nein, das ist handgemalt“, sagt sie schmunzelnd. „Ich liebe, dass man mit dem Bleistift so fein zeichnen kann.“ Mittlerweile gestaltet sie aber auch Porträts mit ölhaltigen Buntstiften und Aquarellfarbe.

Einige Meter weiter sitzen Fritzie von Deparade und Janine Donat zwischen Babystramplern und Kinderbekleidung. „MaiKind“ heißt das gemeinsame Label der beiden 24-Jährigen. „Uns gibt’s seit etwa einem Jahr“, erzählt von Deparade. „Ich bin während meines Modestudiums schwanger geworden, und da kam mir die Idee, Babysachen zu entwerfen. Das macht total Spaß, vor allem, wenn sich die Mamas freuen: Das ist ja süß!“ Söhnchen Bela fungiert nun gleich als Model für die Kollektionen. „Bei den vorproduzierten Sachen wachsen wir sozusagen mit Belas Größe mit, aber wir fertigen auf Bestellung auch alle anderen Größen.“ Im Gegensatz zu vielen anderen Kinderkollektionen sind die MaiKind-Klamotten nicht kribbelbunt und mit lustigen Tierchen verziert, sondern schlicht in gedeckten Farben gehalten. „Wir verzichten auf diesen Überkitsch“, sagt von Deparade. „Unsere Sachen sind eher lässig, cool, modern.“

ttr

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