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Dresdner Bioreaktoren für Argentinien - DAS bekommt Auftrag von Getränke-Fabrik "Refres Now"

Dresdner Bioreaktoren für Argentinien - DAS bekommt Auftrag von Getränke-Fabrik "Refres Now"

Weil die Argentinier immer mehr Softdrinks konsumieren, sind dort nun Bioreaktoren aus Dresden gefragt: Der südamerikanische Produzent "Refres Now" aus Buenos Aires baut seine Abfüllkapazitäten für süße Erfrischungsgetränke aus und hat nun neue Umwelttechnik der Dresdner Firma "DAS" bestellt, um die dabei entstehenden Abwässer ökologisch bewusst zu säubern.

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6,5 Millionen Liter Softdrinks füllt der argentinische Hersteller "Refres Now" täglich in Flaschen. Dazu nutzt er Wasser-Reinigungsanlagen aus Dresden.

Quelle: DAS/PR

Dresden/Buenos Aires. Laut einer Studie von "Euromonitor International", auf die die Dresdner verweisen, sind die Argentinier die Weltmeister im Softdrink-Genuss: Im Schnitt trank jeder Argentinier pro Jahr 131 Liter Erfrischungs-Drinks, gefolgt von den Chilenen (121 Liter) und den Mexikanern (119 Liter). Deshalb hat "Refres Now" seine Produktionskapazitäten inzwischen auf bis zu 6,5 Millionen Liter Softdrinks pro Tag ausgebaut. Bereits im Jahr 2012 hatte die DAS deshalb vier Bioreaktoren zur Abwasserbehandlungen installiert und liefert nun weitere Ausbaustufen. In jedem dieser Dresdner Reaktoren befinden sich Tausende Kunststoffkügelchen, auf denen spezielle Mikroorganismus-Biofilme die Zuckerresten und anderen organischen und anorganischen Reststoffe aus dem Abwasser extrahieren, das durch die Zylinder sickert. Energieverbrauch und Umweltbelastung sind bei dieser Lösung laut DAS besonders gering.

Die DAS entstand 1991 aus den Resten der DDR-Mikroelektronik-Industrie als Dienstleister vor allem für Halbleiterwerke. Später kamen unter anderem Abwasserbehandlungssysteme für andere Industriezweige hinzu. Das Unternehmen beschäftigt inzwischen 246 Mitarbeiter, darunter etwa 130 in Dresden, den Rest in Niederlassungen in Taiwan, China, Argentinien und anderswo. In diesem Jahr rechnet DAS mit etwa 25 Millionen Euro Umsatz, zehn Prozent mehr als 2012.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.09.2013

hw

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