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Dresdner Asylbewerber verlassen Turnhallen

Umzug in die Altenberger Straße Dresdner Asylbewerber verlassen Turnhallen

In den kommenden zwei Wochen werden die Turnhallen in der Ginsterstraße sowie der Thäterstraße leergezogen und die Flüchtlinge in die Altenberger 83 verlegt. Die beiden Turnhallen stehen danach wieder dem Sport zur Verfügung.

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Asylsuchende betreten die Übigauer Turnhalle.

Quelle: Archiv

Dresden.  In den kommenden zwei Wochen werden die Turnhallen in der Ginsterstraße sowie der Thäterstraße leergezogen und die Flüchtlinge in die Altenberger Straße 83 verlegt. Die beiden Turnhallen stehen danach wieder dem Sport zur Verfügung. In der Thäterstraße leben aktuell noch etwa 30 Menschen, in der Ginsterstraße 56 Menschen. Die Schulsporthalle auf der Schleiermacherstraße ist bereits frei. Sie soll abgerissen werden. Hier entsteht ein Neubau. Die Turnhallen Thäterstraße und Ginsterstraße werden bis Ende Mai an den Eigenbetrieb Sportstätten zurückgegeben. Vor Ort werden vorher die Container mit Duschen und Waschmaschinen abgebaut. Die Modernisierungen in den Sanitärbereichen bleiben für die Sportler vor Ort erhalten.

Für 675 000 Euro hat die Stadt Dresden in dem leerstehenden Schulgebäude an der Altenberger Straße eine neue kommunale Flüchtlingsunterkunft eingerichtet. Das Übergangswohnheim bietet im Erdgeschoss Platz für maximal 47 Asylbewerber. Sie werden in Drei- und Vier-Mann-Zimmern untergebracht, da sich das Konzept von großen Schlafsälen mit acht Betten auf 50 Quadratmetern, wie in der Boxberger Straße, nicht bewährt hat.

„Es ist weder geplant noch möglich, mehr Flüchtlinge an dem neuen Standort unterzubringen“, erklärt Sven Mania, Projektleiter des Ressorts Unterbringung asylsuchender Menschen. „Wir mussten aus Brandschutzgründen die Zugänge zu den oberen beiden Etagen sperren und das Bodenniveau vor den Fenstern um einen halben Meter anheben sowie die Elektrik erneuern.“ Im Zuge der zweimonatigen Umbaumaßnahmen kam es immer wieder zu Sabotageaktionen. So verschafften sich Unbekannte mehrmals unerlaubten Zutritt zur Baustelle – zerstörten Blitzableiter sowie Fahrradständer, stahlen oder beschädigten Baumaterial. Um Bedenken der Anwohner abzubauen, stand Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) gestern bei einem Tag der offenen Tür den über 200 Besuchern Rede und Antwort. Die Veranstaltung blieb friedlich.

Von Paul Felix Michaelis

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Die Stadt will vorerst für die reguläre Unterbringung von Asylbewerbern keine Turnhallen mehr nutzen, die für den Schul- oder Vereinssport genutzt werden. Das kündigte Bürgermeister Peter Lames (SPD) nach Angaben aus Teilnehmerkreisen am Donnerstagabend im Sportausschuss an.

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