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Dresdner Arbeitsagentur sieht gute Chancen für gekündigte Schlecker-Mitarbeiterinnen

Dresdner Arbeitsagentur sieht gute Chancen für gekündigte Schlecker-Mitarbeiterinnen

Die gekündigten Dresdner Schlecker-Mitarbeiterinnen im Bereich Dresden haben nach Ansicht der Agentur für Arbeit gute Zukunftsaussichten. „Derzeit haben wir in Dresden etwa 100 offene Stellen im Einzelhandel, aber man muss natürlich sehen, wie die Anforderungen der Arbeitgeber mit den Fähigkeiten der Bewerberinnen zusammenpassen", sagte Grit Winkler, Sprecherin der Dresdner Agentur.

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Geschlossene Schlecker-Filiale in der Grunaer Straße in Dresden

Quelle: Stephan Lohse

„Der Handel ist prinzipiell eine Branche, in der es viel Fluktuation und saisonalen Wandel gibt und zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt werden." Die früheren Schlecker-Beschäftigten hätten Pfunde, mit denen sie wuchern könnten. „Die Frauen waren oftmals allein in der Filiale und haben dort Multitasking auf höchstem Niveau vollbracht. Sie hatten auch eine sehr hohe Verantwortung, verglichen mit einem Einzelhandelsteam mit mehreren Mitarbeitern", so Winkler.

Auch ältere Beschäftigte sieht Arbeitsagentur-Sprecherin Winkler nicht per se benachteiligt. Das Gleichbehandlungsgesetz verbiete, Bewerber aufgrund ihres Alters oder anderer Merkmale zu bevorzugen. Welchen Kandidaten der Arbeitgeber jedoch einstelle, sei eine subjektive Entscheidung. „Wir können feststellen, dass auch Älteren immer häufiger eine Chance gegeben wird, weil sie sehr viel Erfahrung mitbringen. Besonders wenn der Arbeitgeber selbst etwas älter ist, kann man das beobachten", so Winkler.

Bis Montag haben sich bei der Dresdner Agentur 26 ehemalige Schlecker-Mitarbeiterinnen arbeitslos gemeldet, teilte Grit Winkler mit. Aus dem Gebiet Pirna, Dippoldiswalde, Freital und Sächsische Schweiz meldeten sich bisher 18 Betroffene bei der Arbeitsagentur.

Genügend freie Stellen im Einzelhandel gibt es auch im Pirnaer Agenturbereich, sagte Pressesprecherin Iris Hoffmann. „Von Januar bis März 2012 hatten wir etwa 50 freie Stellen", sagte sie. Momentan sei die wirtschaftliche Lage günstig und somit die Chance hoch, schnell einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

Am 24. März wurden in Dresden 13 Filialen der Drogeriemarkt-Kette Schlecker geschlossen, 54 Mitarbeiterinnen verloren nach Angaben der Arbeitsagentur ihren Job. Im Schlecker-Betriebsratsbereich Dresden, der bis Döbeln und Niederwiesa reicht, seien über 80 Personen betroffen, sagte Heike Flaxa, Verdi-Mitarbeiterin im Fachbereich Einzelhandel.

Tanja Tröger

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