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Dresdner Akademikerball stößt bei Linken auf Kritik - Veranstalter distanzieren sich

Dresdner Akademikerball stößt bei Linken auf Kritik - Veranstalter distanzieren sich

Der zweite geplante Akademikerball der Gesellschaft zur Förderung Studentischer Kultur (GFSK) stößt bei Linken-Politikern und dem Studentenrat (Stura) der Technischen Universität Dresden auf Kritik.

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Das Ballhaus Watzke in Dresden-Pieschen (Archiv)

Quelle: Archiv

Die Veranstalter des Balls, die hauptsächlich Mitglieder von studentischen Verbindungen einladen, distanzieren sich auf ihrer Homepage selbst vom extremistischen Gedankengut und sehen sich selbst im Zeichen von Weltoffenheit, Toleranz und Demokratie. Der Ball ist für den Sonnabend im Ballhaus Watzke geplant.

Stefan Taubner, Referent für politische Bildung des Stura, sieht in dem Treffen indes ein reaktionäres Ballvergnügen: „Nach wie vor gehört neben dem Corps Teutonia die Dresdner Burschenschaft Cheruscia zu den wichtigsten Verbindungen innerhalb der GFSK. Die Burschenschaft sorgte in der Vergangenheit mehrfach durch Veranstaltungen mit Rechtsradikalen und Neonazis für negative Schlagzeilen“, so Taubner.

Kevin Reißig, Mitglied des Landesvorstandes der sächsischen Linken, unterstützt die Kritik des Studentenrates der TU Dresden an dieser Veranstaltung. „Die GFSK versucht offenbar, in Dresden eine bedenkliche Tradition zu etablieren. Abseits aller Schattierungen und Unterschiede zwischen studentischen Verbindungen tragen die auf dem Ball vertretenen Gruppierungen meiner Ansicht nach einen reaktionären Charakter. Die Grundsatzerklärung, mit der die GSFK versucht, sich von extremistischen und/oder verfassungsfeindlichen Organisationen zu distanzieren, halte ich vor diesem Hintergrund nicht für glaubwürdig“, so Reißig in einer Mitteilung.

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Auch am Sonntag herrschte ein großer Andrang auf der eröffneten Waldschlößchenbrücke.

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Der Untergrund der Kappen wurde mit Bitumen isoliert. Dazwischen kam der Asphalt für die Autos.

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Klara Jurisch aus Dresden: "Die Waldschlößchenbrücke bringt etwas Modernes nach Dresden. Und ich glaube, noch unauffälliger hätte man sie kaum bauen können."

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Für die Organisatoren ist die Kritik hingegen unberechtigt. Der Vorstand behalte sich vor, Personen, die durch ein entsprechendes Vorgehen auffallen, auch kurzfristig von der Teilnahme auszuschließen. Die Grundsatzerklärung solle eindeutig darauf hinweisen. Schon im vergangenen Jahr hatte Taubner gegen die Veranstaltung gewettert. Vor Ort wurde Ball von einem Sicherheitsdienst geschützt und die Polizei begleitete einige Demonstranten, die ein Zeichen gegen das Treffen setzen wollten.

dbr

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