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Dresdens neue Bürgermeister haben sich noch keinen Namen gemacht

DNN-Barometer Dresdens neue Bürgermeister haben sich noch keinen Namen gemacht

Seit Herbst 2015 sind fünf neue Bürgermeister im Amt. Bei den Dresdnern herumgesprochen hat sich das aber noch nicht. Der Bekanntheitsgrad der neuen Beigeordneten hält sich in überschaubaren Grenzen. Das ist das Ergebnis des aktuellen DNN-Barometers.

Die Neuen im Dresdner Rathaus sind den Bürgern noch weitgehend unbekannt.

Quelle: Archiv

Dresden.  Seit Herbst 2015 sind fünf neue Bürgermeister im Amt. Bei den Dresdnern herumgesprochen hat sich das aber noch nicht. Der Bekanntheitsgrad der neuen Beigeordneten hält sich in überschaubaren Grenzen. Das ist das Ergebnis des aktuellen DNN-Barometers, für das das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden 507 repräsentativ ausgewählte Dresdner befragt hat.

Der Bekannteste in der siebenköpfigen Bürgermeisterriege ist ein „alter Hase“: Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) kommt auf eine Quote von 55 Prozent. Es folgt mit 53 Prozent die neue Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnis 90/Die Grünen), die sich aber als „Urgestein“ der Dresdner Kommunalpolitik und zwischenzeitliche Grünen-Landesvorsitzende bereits einen Namen gemacht hat. Das dürfte bei Schulbürgermeister Peter Lames (SPD) ähnlich sein, der lange Jahre SPD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat war und auf respektable 51 Prozent kommt.

Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke) war immerhin stellvertretende Vorsitzende der Landtagsfraktion ihrer Partei, sie war aber nur für 30 Prozent der Befragten ein Begriff. Sozialbürgermeisterin Kris Kaufmann (Die Linke) hat sich als enagierte Stadträtin einen Namen gemacht, dennoch reichte es für sie nur zu 25 Prozent. Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) ist für viele Dresdner noch ein unbeschriebenes Blatt. Nur 22 Prozent der Befragten erklärten, dass sie den von Hannover nach Dresden gewechselten Beigeordneten kennen würden.

Zum Trost für die neuen Bürgermeister: Vielleicht hängt der Bekanntheitsgrad ja auch mit der Materie zusammen, die sie bearbeiten. Detlef Sittel (CDU) ist sei 2001 Bürgermeister für Ordnung und Sicherheit, sein Bekanntheitsgrad liegt aber auch nur bei überschaubaren 37 Prozent. Und der ehemalige Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU), der im Herbst 2015 aus dem Amt geschieden ist, war gerade mal 25 Prozent der Befragten ein Begriff. Und das ist sogar der höchste Bekanntheitswert, den Lehmann jemals erzielen konnte: Im März 2010 lag dieser bei 21 Prozent, im März 2011 bei 21 Prozent und im März 2012 gar nur bei 20 Prozent.

Angesichts des geringen Bekanntheitsgrades haben die Antworten auf die Frage, wie zufrieden die Dresdner mit der Arbeit der Bürgermeister sind, eher symbolischen Wert. Zwar wurde nur den Personen die Frage gestellt, die die Bürgermeister auch namentlich kennen, aber dadurch sind die Stichproben sehr klein. Vorjohann, Sittel, Klepsch, Schmidt-Lamontain und Lames kommen auf Zufriedenheits-Werte, die zwischen 48 und 41 Prozent liegen. Darunter liegt mit 35 Prozent nur die Sozialbürgermeisterin. Aber das dürfte auch wieder etwas mit den Themen zu tun haben, die in ihr Ressort fallen, etwa die Unterbringung von Asylbewerbern.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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