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Dresdens Wiener Loch ist wieder in der Warteschleife - Umplanung lässt Finanzierung wackeln

Dresdens Wiener Loch ist wieder in der Warteschleife - Umplanung lässt Finanzierung wackeln

Vor wenigen Tagen lag der Kaufvertrag für das "Wiener Loch" nach Angaben der Stadt noch unterschriftsreif beim Notar (DNN berichteten). Unterzeichnet wurde das Dokument aber nicht.

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Baugrube komplett genutzt: Der Investor hat viele Anfragen von Mietinteressenten und ändert seine Pläne. Das braucht Zeit, der Verkauf des "Wiener Lochs" gerät ins Stocken.

Quelle: Dietrich Flechtner

"Es konnte noch kein Notartermin stattfinden, weil der Käufer eine Umplanung seines Vorhabens prüft", erklärte Stadtsprecherin Anke Hoffmann auf Anfrage der DNN.

Der Hamburger Immobilienentwickler Revitalis Real Estate AG will die Brachfläche am Hauptbahnhof kaufen und dort Wohnhäuser errichten. Nachdem der Investor zunächst nur ein Untergeschoss vorgesehen hatte, prüfe er mittlerweile sogar den Bau einer dritten Untergeschossebene, so Hoffmann. Zunächst sei er zum Bau eines zweiten Untergeschosses verpflichtet worden, damit er die gesetzlich geforderten Parkplätze in einer Tiefgarage schaffen kann.

Mittlerweile verzeichne Revitalis eine gute Nachfrage nach Einzelhandelsflächen in den Gebäuden, erklärte Hoffmann. Unter anderem solle ein Fachmarkt mit einem hohen Mietanteil im Untergeschoss einziehen, so dass sogar ein drittes Untergeschoss ins Auge gefasst werde. Damit würde die komplette Baugrube des "Wiener Lochs" genutzt werden. Der Bau eines dritten Untergeschosses würde sich allerdings auch auf die Baukosten auswirken, die von der Revitalis mit rund 65 Millionen Euro angegeben worden waren. "Finanzierungsfragen des Projektes sind unmittelbar berührt", so Hoffmann. Die Stadt bestehe darauf, dass sie unmittelbar nach dem Notartermin eine Bankbürgschaft über den Kaufpreis ausgereicht bekommt. Deshalb müsse Revitalis alle finanziellen Fragen nun vollständig klären.

Der Hamburger Immobilienentwickler will sich erst nach dem Notartermin zu seinem Vorhaben äußern. Axel Bergmann, Sprecher für Stadtentwicklung der SPD-Stadtratsfraktion, sieht es als gutes Zeichen, wenn der Investor eine hohe Nachfrage bei potenziellen Mietern verzeichnen kann. Er geht davon aus, dass der Kaufvertrag zeitnah unterschrieben werden kann. Auch der Ansiedlung eines Fachmarktes steht Bergmann positiv gegenüber. "Alles, was die Prager Straße und damit die Innenstadt stärkt, ist uns recht." Das Ziel, die Attraktivität der Einkaufsmeile zu erhöhen, sei greifbar nah.

Die Revitalis will auf dem 8700 Quadratmeter großen Grundstück 250 Wohnungen in sechs Häusern sowie 20 Ladengeschäfte errichten. Ursprünglich hatte das Unternehmen die Handelsflächen mit 150 bis 450 Quadratmetern bemessen, dieses Konzept aber nun wegen des Mietinteressenten für einen Markt geändert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.03.2013

Thomas Baumann-Hartwig

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