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Dresdens Umweltbürgermeisterin Jähnigen: Handeln in Leipziger Vorstadt bestätigt

Dresdens Umweltbürgermeisterin Jähnigen: Handeln in Leipziger Vorstadt bestätigt

Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen sieht durch die Hochwasseranalyse des Landes das Handeln der Stadt in der Leipziger Vorstadt bestätigt. "Die Beschlüsse des Stadtrats zur Aufstellung eines Bebauungsplans und die Veränderungssperre waren richtig", erklärte die Grünen-Politikerin.

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Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen

Quelle: dpa

Dresden. Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen sieht durch die Hochwasseranalyse des Landes das Handeln der Stadt in der Leipziger Vorstadt bestätigt. "Die Beschlüsse des Stadtrats zur Aufstellung eines Bebauungsplans und die Veränderungssperre waren richtig", erklärte die Grünen-Politikerin. Die Erkenntnisse des Landes würden von den Einschätzungen der Stadt "nicht so erheblich" abweichen. Es gebe ein großes Schadenspotenzial in dem Areal, das einen Gebietsschutz rechtfertige.

Die Zahlen des Landes zum Hochwasser von 2013 geben der Stadt die Grundlage, um Planungen zu bewerten und Bebauungspläne vorzubereiten. Damit könne auch die gegenwärtig laufende Überarbeitung des Masterplans für die Leipziger Vorstadt vorangetrieben werden. Jähnigen und Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain informierten gestern die Mitglieder des Umweltausschusses, morgen ist der Bauausschuss an der Reihe. In Kürze gibt es eine öffentliche Bürgerbeteiligung.

In der Diskussion um das von Dresden Bau-Chefin Regine Töberich angekündigte Bauvorhaben "Marina Garden" war vor allem ein Streit um die Konsequenzen aus dem Hochwasser 2013 entbrannt. Die Stadt hatte stets auf Veränderungen gedrungen. Die Investorin bestritt jedoch, dass höhere Anforderungen an den Hochwasserschutz nötig seien. Mittlerweile läuft nach Töberichs Angaben eine Klage gegen die Stadt.

Die Stadt initiierte inzwischen ein Werkstattverfahren zum Marina-Garden-Areal. Der Gewinner-Entwurf passt die Bebauung an eine größere Hochwassergefahr an, die Gebäude sind von der Elbe weiter entfernt. "Es sieht so aus, dass das Ergebnis des Werkstattverfahrens in die Flutschutzplanung eingeordnete werden kann", erklärte Jähnigen. Zur genauen Ausgestaltung des Flutschutzes machte sie keine Angaben.

Im nicht öffentlichen Umweltausschuss war dem Vernehmen nach seitens der Verwaltung von einer zwei Meter hohen Flutschutzmauer die Rede. Für das Projekt Hafencity, das der Investor gerade mit der Stadt abstimmt, sind offenbar Aufschüttungen nötig, um die Hafenkante zu erhöhen.

Ingolf Pleil

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