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Dresdens Tourismuskampagne setzt auf den Kulturpalast

Wolfgang Schäuble hält Festrede Dresdens Tourismuskampagne setzt auf den Kulturpalast

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen ist es zentral, wieder die Stärken der Stadt zu präsentieren.“ DMG-Chefin Bettina Bunge setzt dabei vor allem auf die Eröffnungen von Kraftwerk Mitte und Kulturpalast.

So soll der sanierte Kulturpalast spätestens am 28. April aussehen.
 

Quelle: KI Dresden

Dresden. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen ist es zentral, wieder die Stärken der Stadt zu präsentieren.“ Gut für Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG), dass die Landeshauptstadt bereits Ende dieses Jahres und auch 2017 mit einigen Höhepunkten aufwarten kann. Und so setzt die Frau an Dresdens Werbetrommel mit ihrer Themenkampagne für das kommende Jahr vor allem auf die Eröffnungen von Kraftwerk Mitte und Kulturpalast.

„Dresden. Neues Entdecken.“ Mit diesem Slogan sollen Touristen 2017 angelockt werden – in eine Stadt des Aufbruchs und der Erneuerung, wie die Marketingchefin sagt. „Aktueller Anlass ist dafür neben den großen Kulturprojekten auch das 500-jährige Reformationsjubiläum, in das sich die sächsische Landeshauptstadt mit diversen Veranstaltungsangeboten einreiht“, so Bunge. Der Fokus aber liegt klar auf der Eröffnung vom Kraftwerk Mitte am 16. Dezember als neue Spielstätte für die Staatsoperette und das theater junge generation. Nur vier Monate später, am 28. April, schließt sich der Startschuss für den sanierten Kulturpalast an.

„Dresden. Neues Entdecken.“ Mit diesem Slogan sollen Touristen 2017 angelockt werden. Der Fokus aber liegt klar auf der Eröffnung vom Kraftwerk Mitte am 16. Dezember als neue Spielstätte für die Staatsoperette und das theater junge generation. Nur vier Monate später, am 28. April, schließt sich der Startschuss für den sanierten Kulturpalast an.

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Knapp dreieinhalb Jahre nach Beginn der Bauzeit bringen dann die Dresdner Philharmonie, die Herkuleskeule und die Zentralbibliothek wieder Leben in den Kulturpalast. Insgesamt 1800 Sitzplätze, 210 Quadratmeter Bühnenfläche und eine Konzertorgel wird der neue Konzertsaal bieten, den Frauke Roth, Intendantin der Philharmonie, am Montag erneut in Augenschein genommen hat: „Es war warm und meine Schuhe sind in einem vorzeigbaren Zustand. Das zeugt vom Fortschritt auf der Baustelle.“

Gute Zeichen also angesichts des bevorstehenden Festaktes am 28. April, der mit einer Rede von Finanzminister Wolfgang Schäuble eingeleitet wird. Anschließend wagt die Philharmonie mit dem Finale von Beethovens 9. Sinfonie einen Blick zurück – mit diesem Werk hatte Kurt Masur 1969 den Kulturpalast eröffnet. Visionärer geht es dann weiter mit dem Komponisten Krzysztof Penderecki. Komplettiert wird der Reigen von Stargeigerin Julia Fischer, Chefdirigent Michael Sanderling, Gesangssolisten und Chören. „Mit einem Raketenschuss zeigen wir, was der Saal zu bieten hat“, fasst es Roth zusammen.

Ihren „Kulti“ wieder in Besitz nehmen können Dresdner am Wochenende nach der feierlichen Eröffnung. Es wird zwei Festkonzerte geben und auch die Zentralbibliothek öffnet ihre Türen. Mehr als 300 000 Medien kann Prof. Arend Flemming, Direktor der Städtischen Bibliotheken, hier auf einer Fläche von 5400 Quadratmetern künftig bieten. Er sei froh, den Dresdnern endlich ihre 1945 bei der Zerstörung der Stadt verlorene Zentralbibliothek zurückgeben zu können – und das in bester Lage und mit der Philharmonie in der Mitte. Ein Fakt, da ist sich Flemming sicher, der Aufmerksamkeit hervorruft und viele Gäste in die Landeshauptstadt holen wird. „Das hat einen Marketingeffekt für Dresden“, so der Bibliothekschef.

Und das wiederum dürfte auch Bettina Bunge freuen, die vor allem Gäste aus dem Ausland stärker für die Stadt interessieren möchte. Defizite sieht sie in Skandinavien, Spanien, Portugal, Italien und den Fernmärkten, etwa in Asien. „Wir sind großartig, aber noch nicht jeder weiß es“, sagt die DMG-Chefin.

Deshalb setzt sie künftig mehr auf die Internationalisierung der Vermarktung und die Intensivierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Auch in den Bereichen digitale Medien und in der Kongresslandschaft gebe es Nachholbedarf. Zentrales Kampagnenprojekt ist aber zunächst das Dresden Magazin, das mit 330 000 Exemplaren in Deutsch und Englisch erscheint, sowie die nationale City-Light-Kampagne, die in 70 ICE-Bahnhöfen auf 340 Flächen für Dresden wirbt.

Eröffnung Kulturpalast

Freitag, 28. April:
  Festkonzert mit Vertretern von Stadt, Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur. Musik: Finale aus Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9, Uraufführung eines Werkes von Krzysztof Penderecki, Violinkonzert  mit Julia Fischer; anschließend Führungen durch das Haus für die geladenen Gäste
 Sonnabend, 29. April:
 10 Uhr: offizielle Eröffnung der Zentralbibliothek für die Nutzer; den ganzen Tag über finden Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt; Bespielung der verschiedenen Bereiche bzw. Bühnen der Bibliothek mit Lesungen, Veranstaltungen zum Mitmachen, Theater, Zauberei
 
  Sonntag, 30. April:
 15 Uhr im Konzertsaal: Es tönen die Lieder. Frühlingskonzert des Philharmonischen Kinderchores
 10 Uhr bis 19 Uhr: Tag der offenen Tür in der Bibliothek mit Familientag mit Walk-Acts, Theater, Animation und Führungen
 19 Uhr: Lesung mit Elke Heidenreich
 
Sonnabend und Sonntag , 29. und 30. April:
 jeweils 19.30 Uhr im Konzertsaal: Krzysztof Penderecki

Von Christin Grödel

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