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Dresdens Krankenhäuser sollen ab 2015 schwarze Zahlen schreiben

Dresdens Krankenhäuser sollen ab 2015 schwarze Zahlen schreiben

Die beiden städtischen Krankenhäuser in der Landeshauptstadt sollen ab 2015 keine Verluste mehr schreiben. Das erklärte der für die Kliniken zuständige Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) im DNN-Interview.

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Detlef Sittel (CDU)

Quelle: Julia Vollmer

Gegenwärtig erwirtschaften die Einrichtungen noch Defizite.

Es sei tragisch, dass sich ein Krankenhaus nicht auf einem Markt bewege, sondern Aufgaben der Daseinsfürsorge zu erledigen habe, sagte Sittel. Die Häuser hätten keinen Vorteil davon, wenn sie mehr Fälle als vereinbart verhandeln würden. Ziel sei es deshalb, im Gespräch mit dem Krankenhausplanungsausschuss und den Krankenkassen die Fallzahlen zu erhöhen. „Dann könnten wir mit dem gleichen Personal mehr Patienten behandeln und die Effektivität steigern“, so Sittel.

Der Ordnungsbürgermeister erklärte, dass sich der Konsolidierungsprozess auf einem guten Weg befinde. So würden die Leistungen der beiden Krankenhäuser Neustadt und Friedrichstadt gebündelt. Die beiden Häuser würden zunehmend als einheitliches Ganzes wirken. Bald werde das Krankenhaus-Infosystem vereinigt, kündigte er an.

Das Krankenhaus Friedrichstadt und die Neustädter Klinik hatten zuletzt im Jahr 2008 ein kleines Plus in ihren Finanzen vorweisen können. Der gemeinsame Fehlbetrag der folgenden Jahre summierte sich zum Jahresabschluss 2011 schließlich auf insgesamt rund 14 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr kamen weitere drei Milionen Euro an Verlusten hinzu. Sittel warnte davor, die medizinischen Einrichtungen nur am Ertrag zu messen. Die Dresdner Verkehrsbetriebe seien kein schlecht geführtes Unternehmen, nur weil sie dauerhaft auf Zuschüsse angewiesen seien. „Es ziehen alle an einem Strang, damit wir die Krankenhäuser ohne Betriebsverluste führen“, bekräftigte er.

Im DNN-Sommerinterview lobte Sittel außerdem die Zusammenarbeit verschiedener Dienststellen während des Hochwassers im Juni. Auch hätten sich nach den Erfahrungen von 2002 der vorbeugende Hochwasserschutz und das neue Amt für Brand- und Katastrophenschutz bewährt.

Das komplette Interview lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der DNN vom 1. August und bei DNN-Exklusiv!

tbh

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