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Dresdens Großprojekte konkurrieren mit BER, Elbphilarmonie und Stuttgart 21

Dresdens Großprojekte konkurrieren mit BER, Elbphilarmonie und Stuttgart 21

Dresdens Großprojekte können im negativen Sinne mit den bundesweiten Projekten durchaus konkurrieren. Der Sprung ins Schwarzbuch der Steuerzahler, jahrelange Wartezeiten oder juristische Querelen: Was am Flughafen Berlin-Brandenburg, dem Bahnhof Stuttgart 21 oder der Hamburger Elbphilarmonie scheitert, gelingt auch in Dresden nicht immer reibungslos.

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Dresdens Großprojekte: Das Wiener Loch ärgert Dresdner und Touristen gleichermaßen. Die Stadt suchte lange nach einem Investor.

Quelle: Redaktion DNN

Nur ein Dresdner Großprojekt sticht aus der Reihe und konnte sogar vor der Frist eröffnet werden.

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Dresdner Hauptbahnhof: Ein großer Teil der 250 Millionen Euro, die die Sanierung bis Ende 2006 kostete, entfiel auf das verbaute Membrandach, das allein rund 85 Millionen Euro verschlang.

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Die Dresdner Eishalle – Fall für den Bund der Steuerzahler

Rund 30 Millionen Euro hat die neue Eishalle vor knapp sechs Jahren gekostet. Schon damals fand das Missmanagement, die Halle kostete 6 Millionen Euro mehr als geplant, den Weg ins Schwarzbuch der Steuerzahler. 2012 kamen neue Fehler ans Tageslicht: Regen und Tauwasser drangen zunächst in den Dachbelag ein und tropften letztlich in die Halle. In der Folge mussten die Dresdner Eislöwen auf Heimspiele vor Publikum verzichten. Der Verein stand wirtschaftlich vor dem Aus. Das Bauunternehmen war inzwischen insolvent, die Stadt sprang ein und reparierte die Halle. Für über 2 Millionen Euro musste das komplette Dach erneuert werden. Erneut listete der Bund der Steuerzahler die Eishalle in seinem Schwarzbuch auf.

Kraftwerk Mitte: Fördermittel bleiben aus

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Das Kulturkraftwerk Mitte in Dresden. (Archiv)

Quelle: Dominik Brüggemann

Das Kraftwerk Mitte soll künftig Platz für die Operette und das Theater Junge Generation bieten. Anfang Januar unterzeichneten Oberbürgermeisterin Helma Orosz und Innenminister Markus Ulbig (beide CDU) einen Vertrag über eine Finanzspritze aus dem Programm „Stadtumbau Ost“ in Höhe von 10 Millionen Euro. Dresden musste hierfür fünf Millionen Euro selbst investieren. „Wir freuen uns, dass nun Bewegung in das größtes Stadtentwicklungsprojekte der westlichen Innenstadt gekommen ist“, so die Oberbürgermeisterin im Januar. Die Förderung gilt zunächst für ein Teilprojekt der Sanierung. Insgesamt hatte die Stadt 33 Millionen Euro Fördergelder beantragt. Insgesamt rechnet die Stadt momentan mit 86 Millionen Euro Kosten für das Dresdner Großprojekt. Hinzu kommt eine Innenausstattung für 8 Millionen Euro. Wenn der Stadtrat seine Zustimmung zum Kulturkraftwerk gibt, soll der Umbau 2014 losgehen und 2016 abgeschlossen werden. Problematisch bleibt die Finanzierung. Schon jetzt wird an der geplanten Ausstattung gespart, um im Budgetrahmen zu bleiben.

Wiener Loch – Jahre des Stillstands kosten Millionen

Ob Aquarium, unterirdischer Busbahnhof oder gar Europas größtes Stadtmodell: Keines der Luftschlösser, Ideen und konkreten Bauvorhaben, die rund um das Wiener Loch kursierten, konnte seit 1999 umgesetzt werden. Dabei hätte die Stadt Dresden für die über 150 Millionen Euro, die die Erschließung des Wiener Platzes laut Schwarzbuch der Steuerzahler bislang gekostet hat, schon selbst so manches Wunschprojekt stemmen können. Der Stillstand sorgte jedoch dafür, dass monatlich rund 30.000 Euro für die Sicherung der Baugrube anfielen. Aktuell plant die Hamburger Revitalis Reals Estate AG Wohnungen mit gehobenem Standard und Handelsflächen für den Standtort. Rund eine Million Euro habe der Immobilienentwickler bereits in die Planungen investiert, 65 bis 68 Millionen Euro werde die Bebauung des Wiener Lochs kosten. „Wobei wir diesen Begriff nicht so gerne hören, sondern lieber vom Prager Carrée sprechen“, erklärte Vorstandsmitglied Thomas Cromm gegenüber den DNN. Bis 2015 sollen sechs Häuser Platz für 250 Wohnungen und 20 Geschäfte bieten.

Lesen Sie hier den [link:700-NR_DNN_61223-1]über Dresdens Großprojekte.

Dominik Brüggemann

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