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Dresdens Büromarkt wächst - Mehr Umsätze und weniger Leerstand

Dresdens Büromarkt wächst - Mehr Umsätze und weniger Leerstand

Nicht nur beim Thema Wohnen lacht in Dresden derzeit das Immobilienherz. Denn nach dem ersten Quartal 2012 liegt auch der Dresdner Büroimmobilienmarkt leicht über den Erwartungen.

Von christoph stephan

Wie die Makler der Dr. Lübke GmbH mitteilten, führten 42 Mietverträge zu einem Gesamtumsatz von rund 15 100 Quadratmetern. Dieses Ergebnis übertrifft den Vorjahreswert um 6,3 Prozent. Besonders stark war die Branche "Ausbildung, Gesundheit und Soziales". Die Leerstandsquote sank leicht auf 10,5 Prozent. Damit stehen zur Zeit noch mehr als 260 000 Quadratmeter Bürofläche leer.

Eckhard Kaiser, der Regionalleiter der Dr. Lübke GmbH, rechnet für dieses Jahr mit einem Vermietungsvolumen, das sich etwas über dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen neun Jahre (71 300 Quadratmeter) bewegt. "Der konjunkturelle Aufwärtstrend der Unternehmen in Dresden setzte sich zu Beginn 2012 fort, mündet bislang in einer stabilen Vermietungsleistung und perspektivisch guten Nachfrage", meint er.

Klaus-Dieter Schwensen, der Chef der Niederlassung Süd der TLG Immobilien GmbH und für Dresden mit zuständig, pflichtet Kaiser in diesem Punkt bei: "Derzeit sehen wir eine besonders starke Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen - insbesondere auch aus dem IT-Bereich - in den zentralen Innenstadt-Quartieren. Hier zahlt sich die weiter fortschreitende Aufwertung des Zentrums aus." Unter anderem die Erweiterung der Altmarkt-Galerie habe für einen zusätzlichen Nachfrageschub gesorgt.

Folge dieser positiven Entwicklung ist ein leichtes Plus bei den Spitzenmieten, die gegenüber dem Vorjahresbeginn um zehn Prozent nach oben geklettert sind. Die Makler halten diese Steigerung trotzdem für gesund. "In den Top-Lagen wie Altmarkt und Postplatz werden fast nur noch Mieten über zehn Euro pro Quadratmeter aufgerufen. Diese werden seitens der Mieter voll und ganz akzeptiert", sagt Oliver Münzberg, Berater bei Dr. Lübke. Vor dem Hintergrund eines zu erwartenden Beschäftigungszuwachses sei eine Umkehr dieses Trends in naher Zukunft unwahrscheinlich.

Auffällig ist, dass der Dresdner Büroimmobilienmarkt im Gegensatz zu anderen Städten auch im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise Stabilität bewiesen hat. Hier zahlte sich für alle Beteiligten die gute Durchmischung des Marktes aus. Es gibt kaum größere Preisunterschiede. Das sieht in Düsseldorf und Frankfurt/Main ganz anders aus, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.04.2012

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