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Dresdens Büromarkt floriert - 17 Prozent mehr Flächenumsatz als 2012

Dresdens Büromarkt floriert - 17 Prozent mehr Flächenumsatz als 2012

Der noch in den 1990ern stark kränkelnde Markt für Büroimmobilien florierte im vergangenen Jahr. Zu diesem erfreulichen Ergebnis kommen sowohl die Analysten der Firma "Aengevelt" als auch die des Immobilienspezialisten "Dr. Lübke & Kelber".

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Das voll vermietete World Trade Center symbolisiert den starken Büromarkt.

Quelle: PR

"Dresden ist in die Top 3 der mittelgroßen deutschen Bürostandorte aufgerückt und zudem 2013 der zweitgrößte ostdeutsche Büromarkt hinter Berlin", sagt Markus Schmidt, Bereichsleiter im Hause Aengevelt, und untermauert dies mit folgenden Zahlen: So habe sich der für die Bewertung eines Büromarktes wichtige Flächenumsatz, der sich aus vermieteten und verkauften Objekten zusammensetzt, im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf fast 95 000 Quadratmeter erhöht. "Auch die Entwicklung der Spitzenmieten spricht für sich: Derzeit werden in Dresden im Spitzensegment zwölf Euro pro Quadratmeter Bürofläche erzielt. Das sind 50 Cent mehr als vor einem Jahr", betont Schmidt mit Blick auf exponierte Lagen am Altmarkt, an der Prager Straße und am Postplatz.

Entscheidenden Anteil an der positiven Bilanz hat laut Oliver Münzberg von "Dr. Lübke & Kelber" die TU Dresden, die auf einen Schlag knapp 4000 Quadratmeter in der Wiener Straße angemietet habe. "Insgesamt resultierten etwa ein Drittel aller Anmietungsentscheidungen aus einem zusätzlichen Flächenbedarf der Unternehmen", sagt Münzberg.

Traditionell beherrschen Dienstleister und Firmen aus dem Bereich "Ausbildung, Gesundheit und Soziales" den Dresdner Büroimmobilienmarkt. Medien- bzw. IT- und Kommunikationsunternehmen rangieren an zweiter Stelle. Finanzdienstleister spielen im Gegensatz zu anderen Städten in Dresden eher eine untergeordnete Rolle.

Dass der insgesamt positive Trend in diesem Jahr kippen könnte, glauben die Analysten nicht, sie rechnen mit ähnlich guten Flächenumsätzen. "Auch wenn marktgerechte Büroflächen da- bei zunehmend knapper werden, erwarten wir nur einen moderaten Anstieg des Mietniveaus. Damit bleiben die Büroraumkosten in Dresden ansiedlungsfreundlich und zudem im bundesweiten Vergleich ausgesprochen wettbewerbsfähig", erklärt Schmidt.

Der Leerstand bei Büros nimmt derweil seit Jahren stetig ab. Aktuell sind in der Stadt Räume über insgesamt 280 000 Quadratmeter verwaist. Die Leerstandsquote beträgt damit 11,4 Prozent. Früher waren es ziemlich konstant 15 Prozent.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.03.2014

Christoph Stephan

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