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Dresdener Gartenstadt Hellerau und Leipziger Notenspur auf dem Weg ins Welterbe-Rennen

Dresdener Gartenstadt Hellerau und Leipziger Notenspur auf dem Weg ins Welterbe-Rennen

Die Bewerbung Sachsens für die Kandidatenliste neuer Unesco-Welterbestätten aus Deutschland ist auf dem Weg. „Die Unterlagen wurden am Donnerstag abgeschickt“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Dresden der Nachrichtenagentur dpa.

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Das Festspielhaus ist das Wahrzeichen Helleraus, das nun den Welterbetitel anstrebt.

Quelle: Stefan Schramm

Damit sind die Gartenstadt Hellerau und die Leipziger Notenspur als sächsische Favoriten im Rennen um einen Platz auf der Liste, mit der sich Deutschland von 2016 an um neue Unesco-Titel bewirbt. Die beiden Anwärter waren von einer Expertenkommission aus insgesamt zehn Bewerbern ausgesucht worden.

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Die Gartenstadt Hellerau ist ein um 1910 errichtetes Ensemble von Wohnhäusern, das einer Reformidee entsprang.

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Die Interessengemeinschaft Hellerau hat sich samt Festspielhaus unter dem Titel „Hellerau - Laboratorium einer neuen Menschheit“ beworben. Leipzig hegt Hoffnungen mit der Notenspur, einem Weg, der Musikstätten verbindet. Zudem stehen Görlitz mit den Hallenhäusern aus dem 15. Jahrhundert in der Altstadt und Torgau mit Schloss Hartenfels und der einst von Reformator Martin Luther übergebenen Schlosskapelle auf der Liste. Görlitz könnte nachrücken, wenn die Notenspur in eine Liste für immaterielles Weltkulturerbe aufgenommen wird. Torgau könnte beim Weltkulturerbe „Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg“ eingeordnet werden.

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Wirkungsstätte von Mendelssohn-Bartholdy: Im Haus in der Goldschmidtstraße 12 wohnte der Künstler in seinen letzten beiden Lebensjahren. Heute ist es ein Museum. Foto: LTM/Andreas Schmidt

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Die Länderprojekte für die nationale Vorschlagsliste müssen bis zum 1. August an die Kultusministerkonferenz (KMK) weitergeleitet werden. Die KMK wiederum soll 2013, spätestens 2014 über die deutschen Vorschläge entscheiden. Die von den Bundesländern ausgewählten Projekte werden von einer auch international besetzten Expertenkommission begutachtet. Danach geht die nationale Liste an die Unesco. „Wir haben exzellente Bewerbungen auf dem Weg zum Weltkulturerbe gebracht“, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU). Sie zeugten davon, „dass Sachsen eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft hat“.

Der Freistaat wittert mit den Kandidaten eine Chance, das Dresden- Trauma zu überwinden und Vertrauen bei den Gremien in Deutschland und der Unesco wiederzugewinnen. Die Weltkulturorganisation hatte 2009 mit dem Dresdner Elbtal erstmals eine Weltkulturerbestätte von der Prestige-Liste gestrichen - wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke. Die zerstört nach Ansicht der Welterbe-Hüter das Landschaftsbild der Elbe. Mit dem länderübergreifenden Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau an der deutsch-polnischen Grenze hat Sachsen seit 2004 einen Welterbe-Ort.

dpa

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