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Dresden wird zur Winterstadt und investiert 110.000 Euro für Winterglanz-Werbekampagne

Dresden wird zur Winterstadt und investiert 110.000 Euro für Winterglanz-Werbekampagne

„Wir haben noch Platz nach oben", verkündete am Freitag Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG), und spielte damit auf die Dresdner Übernachtungszahlen in den Wintermonaten an.

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Tausende Dresdner und Gäste treffen sich jährlich auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche zur Weihnachtlichen Vesper.

Quelle: dpa

Zwar haben sich die Dezemberzahlen seit dem Jahr 2008 um 13,7 Prozent auf 319.196 Hotelgäste im vergangenen Jahr erhöht, an den Top-Monat August mit rund 360 000 Besuchern reichen die Winterzahlen aber nicht heran.

Deshalb setzt die Stadt in Zusammenarbeit mit der DMG seit 2009 mit der Kampagne „Dresden. Gibt den Winter Glanz" auf eine internationale Vermarktung Dresdens als Weihnachts- und Winterstadt. Leitmotiv der Kampagne in diesem Jahr ist, wie auch schon in der Vergangenheit, der Striezelmarkt, der am 24. November in seine 577. Saison startet. „Hier wollen wir das bewährte Marktkonzept weiterführen, die Gestaltung in Absprache mit den Händlern aber abrunden", erklärte Dirk Hilbert (FDP), Erster Bürgermeister der Stadt.

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Ganz bewusst habe man sich am Neumarkt für die weniger kommerzielle, die weniger schimmernde Variante entschieden, um die Besinnlichkeit der Weihnachtszeit erlebbar zu machen.

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Insgesamt acht Weihnachtsmärkte sollen allein in der Dresdner Innenstadt auf die besinnliche Zeit einstimmen. Als Erfolgsgarant hat sich mittlerweile der Advent auf dem Neumarkt entwickelt, der zum dritten Mal seine Zelte aufschlägt. „Vor 15 Jahren ist, im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau der Frauenkirche, die Idee entstanden, den Neumarkt zu beleben", erinnert sich Sven-Erik Hitzer, Initiator des Historischen Weihnachtsmarktes. Ganz bewusst habe man sich hier für die weniger kommerzielle, die weniger schimmernde Variante entschieden, um die Besinnlichkeit der Weihnachtszeit erlebbar zu machen. Nachdem der Markt im ersten Jahr seines Bestehens zunächst nur von den Dresdnern wahrgenommen wurde, entdeckten ihn im vergangenen Jahr auch zusehends Touristen, die laut Hitzer ein durchweg positives Feedback gaben.

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Auch erzgebirgische Holzkunst spielt dort eine gewichtige Rolle.

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Martina Todtwalusch möchte durch den Weihnachtsmarkt auf ihr Geschäft in der Neustadt aufmerksam machen, das sich seit zwei Jahren auf der Rothenburger Straße befindet.

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Tausende Dresdner und Gäste treffen sich jährlich auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche zur Weihnachtlichen Vesper.

Quelle: dpa

Ob Hitzer auch 2012 für die Ausrichtung eines Weihnachtsmarktes auf dem Neumarkt verantwortlich sein wird, steht indes noch nicht fest. Sein Engagement ist nur für drei Jahre festgesetzt. Weitere sechs Standorte hat die Stadtverwaltung außerdem zum Wettbewerb ausgeschrieben. Erst im kommenden März werde darüber entschieden, wie Hilbert gestern mitteilte. „Ich erwarte mir davon, dass jeder Markt eine eigene Note bekommt, ein Einzelprodukt mit einem individuellen Gesicht wird, das zu einem Gesamtprodukt beiträgt", so der Erste Bürgermeister. Ein gutes Beispiel für jemanden, der für seine Idee brennt, sei Dirk Grünig, der in diesem Jahr zum ersten Mal mit seiner Funkelstadt nach Dresden kommt. „Wir sind kein Konkurrenzprodukt, sondern eine Ergänzung für die Weihnachtsstadt Dresden", versprach Grünig.

Die Winterkampagne, die auch die Silvesterveranstaltung auf dem Theaterplatz und den Semperopernball bewirbt, wird primär in Deutschland und Tschechien, aber auch in Österreich, der Schweiz und in Großbritannien durchgeführt. Insgesamt 110.000 Euro investieren die Stadt und die DMG unter anderem in eine Plakataktion mit insgesamt 331 Werbeflächen in den Städten Köln und Stuttgart, die eine Direktfluganbindung an Dresden haben.

Christin Grödel

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