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Dresden wird immer männlicher

Statistik Dresden wird immer männlicher

Dresden wird seit Jahren immer männlicher. Innerhalb der letzten Dekade haben sich die Bevölkerungsanteile von Frauen und Männern nahezu angeglichen. Das geht aus den jüngsten Zahlen der Kommunalen Statistikstelle hervor, die quartalsweise in dem Heft „Dresden in Zahlen“ veröffentlicht werden.

Die sächsische Landeshauptstadt wird immer männlicher.

Quelle: Stadt Dresden

Dresden.  Die sächsische Landeshauptstadt wird immer männlicher. In den letzten zehn Jahren haben sich die Bevölkerungsanteile von Männern und Frauen fast angeglichen. Das geht aus den jüngsten Zahlen der Kommunalen Statistikstelle hervor, die quartalsweise in dem Heft „Dresden in Zahlen“ veröffentlicht werden.

Demnach gab es Anfang 2006 in Dresden mehr als 250 000 Frauen, aber nur weniger als 240 000 Männer. Inzwischen ist die Bevölkerungszahl deutlich gestiegen und der Abstand zwischen Männern und Frauen stark gesunken. Bei 275 703 Frauen und 273 784 Männern liegt die Differenz zwischen den beiden Geschlechtern nur noch bei 1919. Wie die Zahlen weiter zeigen, sind die Frauen nur noch bei den über 60-jährigen Einwohnern in der Mehrheit. In den Altersgruppen darunter haben grundsätzlich schon die Männer die Oberhand gewonnen. Mit 46,2 Prozent ist der Frauenanteil bei den 25 bis 29-jährigen Dresdnern am geringsten. Bei den 85 Jahre alten und älteren Dresdnern sind die Frauen mit 70 Prozent klar in der Überzahl, eine Nachwirkung des Zweiten Weltkrieges.

Von den 548 553 Einwohnern im 1. Quartal dieses Jahres waren 34 209 Personen Ausländer, ein Anteil von 6,2 Prozent. Der Anteil der Frauen wiederum liegt bei den Ausländern bei 42,4 Prozent. 1990 gab es in Dresden bei 512  988 Einwohnern 8273 Ausländer (1,69 Prozent). 2003 waren es 17  545 Ausländer unter 515  613 Einwohnern in Dresden, das entsprach einem Anteil von 3,67 Prozent. Mit dem Flüchtlingszustrom im vergangenen Jahr ist die Zahl der Ausländer auf den aktuellen Wert gestiegen. Im ersten Quartal 2015 lag der Ausländeranteil noch bei 5,2 Prozent (28042 Personen) lag.

Der weiblichste Stadtteil ist derzeit Johannstadt-Süd, wo die Frauen 55,6 Prozent der Einwohner ausmachen. In der Südvorstand-Ost leben mit einem Anteil von 41,7 Prozent die wenigsten Frauen. Unter den 8568 Bewohnern der Südvorstadt-Ost ist mit 26,6 Prozent der Ausländeranteil am größten unter den Dresdner Stadtteilen, dahinter liegen die Friedrichstadt (23,3 Prozent) und die Südvorstadt-West mit 14,6 Prozent. In Schönfeld-Schullwitz ist der Anteil mit 0,5 Prozent am geringsten, Altfranken/Gompitz und Hellerau/Wilschdorf bringen es auf 0,9 Prozent.

Insgesamt hat die Bevölkerungszahl in Dresden im 1. Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahresquartal von 541  030 auf 548  553 zugenommen, zu einem wesentlichen Teil aufgrund des Zuzugs von Ausländern. Gegenüber dem vierten Quartal 2015 ist sie allerdings leicht um 247 zurückgegangen. Auffällig ist ein tendenziell steigender Einwohnerverlust ans Umland. Lag das Wanderungssaldo zwischen Stadt und Umland vor einem Jahr bei minus 177, waren es im 1. Quartal 500 Einwohner, die aus der Stadt ins Umland zogen.

Von Ingolf Pleil

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