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Dresden will Rechtsanspruch auf Kita-Plätze erfüllen

Dresden will Rechtsanspruch auf Kita-Plätze erfüllen

Bürgermeister Martin Seidel (parteilos) blickt positiv in die Kita-Zukunft. "Dresden kann den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz wahrscheinlich erfüllen", sagte der Sozialbürgermeister gestern.

Von Katrin Tominski

Voraussetzung sei, dass der Winter keinen Strich durch die Rechnung mache und die Bauarbeiten verzögere. "Die Maßnahmen sind ausreichend, um dem 1. August positiv entgegentreten zu können", erklärte Seidel gestern im Jugendhilfeausschuss. Die Stadt Dresden sei "gut unterwegs". Derzeit fehlen in Dresden seinen Angaben nach etwa 1000 Plätze. Dieser Missstand soll mit den knapp 2500 neuen Plätzen im Sommer behoben sein.

Dresdens Mütter und Väter können dann gleich doppelt aufatmen. Denn das neue Kita-Vergabesystem soll zum 1. Juni ans Netz gehen. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung hat dafür gestern den Auftrag an das Unternehmen Stevia Mammert Consulting vergeben. Seidel zufolge hat das Unternehmen bereits ein Kita-Vergabesystem in Ulm entwickelt. Zudem installierte der IT-Dienstleister mit Hauptsitz in Paris die Datenbanken für das bayrische Justiz- und Verbraucherschutzministerium.

Das neue Vergabesystem, über das Eltern ihre Kinder online anmelden können, soll die Mehrfachbewerbungen und die damit einhergehende Blockade von Plätzen unterbinden. Die Stadtverwaltung und die freien Träger hatten sich bereits im Herbst 2010 prinzipiell auf eine Reform des Vergabesystems verständigt, nachdem sich gezeigt hatte, dass Hunderte - zeitweise sogar über 1300 Krippenplätze - in Dresden blockiert waren und unbesetzt blieben.

Bislang können sich die Eltern nur für die städtischen Kitas im Rathaus zentral bewerben. Bei den Einrichtungen der freien Träger müssen sie jeweils einzeln nachfragen. Diese nervenaufreibende Suche soll mit dem neuen System vorbei sein. Eltern können sich künftig sowohl für die Kita-Plätze der Stadt als auch der zahlreichen freien Träger zentral auf der neuen Online-Plattform bewerben. "Wir wollen Transparenz in die Platzvergabe bringen", sagte Seidel gegenüber den DNN. "In jedem Fall ist das neue Vergabesystem eine Verbesserung für die Dresdner Eltern." Einziger Wermutstropfen: Die Tagesmütter sind auf der neuen Plattform nicht dabei. Insgesamt besuchen derzeit etwa 44 000 Kinder Dresdner Kitas, Kindergärten und Horte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.11.2012

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