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Dresden will Jägerpark besser anbinden

Planung Dresden will Jägerpark besser anbinden

Die steten Bemühungen hatten Erfolg: Die Stadt hat den Bau eines Rad- und Gehwegs zum Jägerpark angekündigt. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr erledigt werden. Und die Pläne gehen noch weiter.

Das Geld für den Bau der kleinen Straße zum Jägerpark ist da. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Dresden. Die Stadt plant deutliche Verbesserungen im Jägerpark. Der Trampelpfad durch den Wald, der die Mathias-Oeder-Straße und die Straße Am Jägerpark verbindet, soll zu einem Rad- und Gehweg ausgebaut werden. Das teilte das Straßen- und Tiefbauamt auf DNN-Anfrage mit. Die Bauarbeiten sind demnach noch in diesem Jahr geplant. Damit erfüllt die Verwaltung einen dringenden Wunsch der Anwohner, die sich bereits mehrfach über die Verbindung beschwert hatten (DNN berichteten). Hintergrund der Beschwerden: Der vorhandene Weg ist nur teilweise befestigt, wird bei Nässe schnell zu einer Schlammwüste und bei länger anhaltendem Regen bilden sich riesige Pfützen. Außerdem gibt es keine Beleuchtung, in der Dunkelheit nutzen die Anwohner deshalb Taschenlampen. Gefahr besteht auch, weil im Waldstück oberhalb des Weges bereits mehrfach Wildschweine gesehen wurden.

Der neue Weg soll 3,5 Meter breit und so ausgebaut werden, dass darauf auch ein „Quartierbus“ fahren kann. „Dieser fährt dann auch nur in großen Abständen“, hieß es aus dem Rathaus. Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) kennen entsprechende Überlegungen, wissen aber bisher weder von einen Bauzeitraum noch einen Starttermin für die Busverbindung. Sprecher Falk Lösch sagte auf DNN-Anfrage, wenn der Stadtrat eine entsprechende Verbindung beschließe, werde sie auch eingerichtet. Dafür sei dann wahrscheinlich ein zusätzlicher Bus auf der Route der Linie 74 nötig, der an anderer Stelle eingespart werden müsste.

Wann die kleine Verbindungsstraße kommt, kann die Stadt noch nicht abschätzen. „Es sind noch nicht alle eigentumsrechtlichen Voraussetzungen geklärt“, teilten die Verantwortlichen mit. Nach DNN-Informationen geht es vor allem noch um ein Grundstück, das dem Wohnungsbauunternehmen Vonovia gehört.

An der Haltestelle „Mathias-Oeder-Straße“ sind keine Veränderungen in Sicht. Der vorhandene Fußweg sei nicht breit genug für eine Wartehäuschen, so die Stadtverwaltung, und dass das Rathaus dort entsprechende Flächen erwerben könne nicht absehbar. Ohnehin sieht sich die Stadt nicht imstande, solche Häuschen aufzustellen. Das macht in Dresden die Firma JC Decaux, die dafür Werbeflächen bekommt. Die im Vertrag mit der Firma festgelegte Anzahl sei aber ausgeschöpft.

Von Christoph Springer

Dresden, Mathias-Oeder-Straße 51.072595255912 13.788389973541
Dresden, Mathias-Oeder-Straße
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