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Dresden wächst: 2012 wieder mehr Geburten, aber auch mehr Sterbefälle

Dresden wächst: 2012 wieder mehr Geburten, aber auch mehr Sterbefälle

Das Jahr 2012 bedeutete für die Mitarbeiter des Dresdner Standesamtes eine nie gekannte Hochkonjunktur. Insgesamt erblickten 7580 Kinder das Licht der Welt, 258 mehr als noch im Vorjahr. Auch bei den Sterbefällen gab es mit 5590 gegenüber 5395 im Jahr 2011 einen leichten Anstieg.

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Die Zahl der Neugeborenen ist in Dresden weiterhin sehr hoch.

Quelle: Andreas Döring

Dresden hat auch 2012 seinem Ruf als Geburtenhauptstadt Deutschlands alle Ehre gemacht. Nach den geburtenschwachen 90er-Jahren stieg die Zahl der Neugeborenen stetig an. Im vergangenen Jahr lag sie mit 7580 Kindern sogar deutlich über der aus dem Wendejahr 1989, als 7067 Babys das Licht der Welt erblickten. Unter den neuen Erdenbürgern waren 3922 Jungen und 3657 Mädchen sowie 161 Zwillingspärchen (138). Die meisten Kinder kamen im Oktober, die wenigsten im April zur Welt.

Abermals sind in Dresden damit mehr Menschen hinzugekommen als verstorben – „Mittlerweile in Deutschland eine echte Seltenheit“, so Standesamtsleiter Frank Neubert bei der offiziellen Vorstellung der Zahlen am Freitag. Allerdings erreichte der Geburtenüberschuss 2012 nicht mehr ganz das hohe Niveau des Vorjahres.

Erfreuliches wusste Neubert auch von der Hochzeitsfront zu berichten. 1993 Paare gaben sich im Jahr 2012 das Ja-Wort, 67 mehr als 2011. Geheiratet wurde vor allem samstags. Als echter Schlager unter den Trauorten erwies sich das erst im vergangenen Juni neu hinzugekommene Kulturrathaus in der Neustadt. 91 Hochzeiten fanden hier statt: „Wahrscheinlich auch, weil die Raumgebühren mit nur 50 Euro sehr human sind“, so Neubert. Im Glücksgasstadion – ebenfalls ein neuer Trauort - müssen Heiratswillige für eine Trauung 450 Euro auf den Tisch legen. Geheiratet werden kann darüber hinaus auf Schloss Albrechtsberg, in der Goetheallee, im Landhaus, dem Schloss Schönfeld sowie auf den Dampfschiffen. Am häufigsten schlossen die Dresdner mit 254 Hochzeiten im August den Bund fürs Leben, am seltensten wie so oft im Januar (39).

Häufiger denn je besiegelten homosexuelle Paare ihr Glück mit der Eintragung einer Lebenspartnerschaft (51). Insbesondere Frauen (29, 2011: 17) wagten öfter den Schritt aufs Standesamt. Den Bund fürs Leben können Homosexuelle in Sachsen seit 2001 schließen, seit 2005 übernehmen die kommunalen Standesämter diese Aufgabe.

Der mit der steigenden Zahl von Geburten, Sterbefällen und Hochzeiten verbundene administrative Aufwand stellt das Standesamt auch personell vor neue Herausforderungen. 44 Mitarbeiter, darunter 23 Standesbeamte, betreuen derzeit die anfallenden Beurkundungen. Sieben neue Stellen wurden intern geschaffen, um dem Ansturm gewachsen zu sein.

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