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Dresden stärkt Standort mit eigener Crowdfundig-Plattform

Dresden stärkt Standort mit eigener Crowdfundig-Plattform

Seit gestern ist die offizielle Crowdfunding-Plattform der Landeshaupstadt unter www.dresden-durchstarter.de online. Im Jahr der Wissenschaft und Kunst betrifft die Dresden Marketing GmbH damit ein neues Terrain.

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Heike Lutoschka (Wirtschaftsförderung), Marco Blüthgen (DMG), Bettina Bunge (DMG-Geschäftsführerin) und Tino Kreßner (Startnex) starten online durch.

Quelle: DMG

Diese Art von "Schwarmfinanzierung" gibt es in Deutschland zwar schon eine Weile. Eine Plattform ausschließlich für eine Stadt oder eine Region ist dage- gen neu. Außer in Dresden gibt es das nur in Hamburg. Mit "Dresden Durchstarten" erhalten kreative Dresdner und ihre Unterstützer die Möglichkeit, ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. "Wachstum in der Kultur gleichermaßen wie in Wissenschaft und Wirtschaft braucht Kreativität. Crowdfunding ist eine innovative und effektive Methode, um das kreative Potenzial in der Stadt und damit die Zukunftsfähigkeit Dresdens zu fördern", sagte Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG).

Crowdfunding, das kling ziemlich kompliziert und ist noch nicht sehr bekannt, aber eigentlich auch keine neue Erfindung. Schon früher scheiterten viele Erfinder an der Finanzierung ihrer Idee. Da mussten viele kluge Köpfe Klinken putzen gehen und sich so das Geld zusammensammeln. Das ist heute nicht anders. Viele Ideen und Projekte, vor allem auf dem kreativen Sektor und von privaten Tüftlern und Bastlern, haben kaum eine Chance bei der klassischen Förderung. Da machen Banken häufig nicht mal die Tür auf.

Crowdfunding funktioniert nach dem Motto: Nicht einer gibt 10 000 Euro, sondern Zehntausend geben einen Euro. Kreative Dresdner können auf der Plattform über ihre Projekte und die nötige Geldsumme informieren, dies kann eine Ausstellung für 500 Euro oder ein größeres Projekt für 5000 Euro sein. Wichtig, es sollten alle was davon haben. Die private Hochzeitsreise bekommt man so nicht bezahlt.

Projektbetreuer kontrollieren den Ablauf. Dann müssen "Fans" gesammelt werden. Erst bei großem Interesse wird das Projekt zur Finanzierung freigegeben. Das hat den Nebeneffekt, dass man dadurch schon ein Feedback hat. Interessiert sich im Vorfeld keiner dafür, dürfte das später nicht anders sein. Das eingezahlte Geld wird treuhänderisch verwaltet. Kommt die Summe nicht zusammen, wird das Geld wieder ausgezahlt. Funktioniert das Projekt, gibt es ein Dankeschön und eine Beteiligung am Projekt, das kann eine Eintrittskarte oder ein T-Shirt sein, und das tolle Gefühl, etwas bewirkt zu haben - Rendite wird nicht gezahlt.

Für die technische Realisierung zeichnet "Startnext crowdfunding gUG" verantwortlich. "Die Erfolgsquote liegt bei über 50 Prozent", so Geschäftsführer Tino Kreßner. Immerhin kam auf die Art eine Million Euro für den Film "Stromberg" zusammen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.09.2012

ml

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