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Dresden präsentiert sich auf der ILA

Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Dresden präsentiert sich auf der ILA

Am heutigen Mittwoch eröffnet in Berlin die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin. Bis zum Sonnabend präsentieren sich 1.017 Aussteller aus 37 Ländern, es gibt über 200 Fluggeräte vom unbemannten Flugsystem bis zum Technologie-Demonstrator zu sehen. Mit dabei sind auch sieben namenhafte Aussteller aus Dresden

Die Elbe Flugzeugwerke GmbH gehört zu den Schwergewichten der Branche. Der Standort Dresden beherbergt zudem mittlerweile namhafte Spezialistenfirmen, die auf der ILA vertreten sind.

Quelle: Elbe Flugzeugwerke GmbH

Berlin/Dresden. Am heutigen Mittwoch eröffnet in Berlin die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin. Bis zum Sonnabend präsentieren sich 1.017 Aussteller aus 37 Ländern, es gibt über 200 Fluggeräte vom unbemannten Flugsystem bis zum Technologie-Demonstrator zu sehen. Mit dabei sind auch sieben namenhafte Aussteller aus Dresden, da sich die Landeshauptstadt in den letzten Jahrzehnten auch im Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie rasant weiterentwickelt hat.

Dresden zählt mittlerweile sogar zu den zentralen Innovationsgebern auf den Gebieten Werkstoff- und Materialentwicklung sowie in Produktionstechnik und Technischen Textilien. „Wir bauen zwar keine Flugzeuge, aber mit der Elbe Flugzeugwerke GmbH und der IMA Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH haben zwei Schwergewichte der Branche ihren Sitz in Dresden“, so Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung in Dresden.

Gemeinsam mit allen Ausstellern der Region und dem Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrt Sachsen/Thüringen e.V. (LRT) präsentiert sich die Stadt Dresden als aufstrebende Technologieregion auf der ILA in Berlin. „In Dresden gibt es viele Zuliefererbetriebe, wie weltweit anerkannte Spezialisten und Partner großer Flugzeughersteller sind“, erklärt Franke.

Zu diesen Unternehmen gehören unter anderem die Firma EAST-4D, die konische Triebwerkseinlaufkegel für Airbus und Learjet herstellen (DNN berichteten) und Firmen wie die IMA Materialforschung und Anwendungstechnik oder das Fraunhofer-Institut für Werkstoff und Strahlentechnik. In der gesamten Technologieregion Dresden arbeiten derzeit etwa 7000 Mitarbeiter in 160 Unternehmen und Forschungseinrichtung mit einem Jahresumsatz von etwa 1,4 Milliarden Euro in der Luft- und Raumfahrtbranche.

Die dominierenden Tätigkeitsfelder und Kompetenzen sind hauptsächlich die Aus und Umrüstung, Tests von Flugzeug und Raumfahrtstrukturen, sowie Forschung und Entwicklung. „Mit unserem Know-how in den Bereichen Leichtbau, neue Materialien, 3D-Druck, sowie Mikrosystemtechnik und Sensorik setzen wir weltweit Maßstäbe und wollen das zum wiederholten Male auf der ILA präsentieren“, ergänzt Robert Franke. So sei es auch wichtig und zielführend, neue Kontakte und internationale Kooperationen zu knüpfen, um Dresdens globale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.

Offiziell eröffnet wird die ILA 2016 heute von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). Auf 250 000 Quadratmetern stehen bis zum Sonnabend rund 50 Konferenzen und unzählige Workshops und Seminare auf dem Programm, an denen auch die Dresdner Unternehmen beteiligt sind. Die ersten beiden Tage sind ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten. Erst ab Freitag ist das Messegelände für die Öffentlichkeit freigegeben.

www.ila-berlin.de

Von Sebastian Burkhardt

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