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Dresden ist Vize-Kulturhauptstadt

Dresden ist Vize-Kulturhauptstadt

Dresden muss sich ob seiner kulturellen Landschaft im gesamtdeutschen Vergleich nicht verstecken. Dies ergab eine vom Hamburgischen WeltWirtschaftInstitut (HWWI) durchgeführte und von der Berenberg Bank in Auftrag gegebene Untersuchung bezüglich des Kulturlebens in den 30 größten Städten Deutschlands.

Von Christin Grödel

Das Ergebnis: Dresden muss sich in diesem Ranking einzig der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart geschlagen geben. München und Berlin folgen erst auf den Plätzen drei und vier, Leipzig landet mit einem zwölftem Platz im Mittelfeld. Industriestädte wie Gelsenkirchen, Duisburg und Wuppertal bilden das Schlusslicht.

Dresden punktet laut Untersuchung besonders als "Museumsstadt", weist viele Theaterbesucher auf und verfügt über eine große Anzahl an Beschäftigten im Bereich der Kultur. Tatsächlich landet die Landeshauptstadt bei der Anzahl der Museumsbesuche pro Einwohner mit 5,1 Besuchen an der Spitze des Feldes. Den zweiten Platz kann sich Dresden in Bezug auf die Theater- und Opernbesuche seiner Einwohner sichern: In der Spielzeit 2009/2010 waren es 1,6 je Einwohner. Auch mit seinen etwa 135 Bibliotheksnutzern pro 1000 Einwohner kann die Stadt mit einem dritten Platz punkten. Insgesamt 12 608 Personen waren im vergangenen Jahr in der Dresdner Kulturwirtschaft beschäftigt.

In dem Ranking wurden sowohl die Kulturproduktion - etwa die kulturelle Infrastruktur mit Opernhäusern und Theatern, die kulturelle Bildung an Musik- und Kunsthochschulen oder die Anzahl der Beschäftigten in der Kulturwirtschaft - als auch die Kulturrezeption - die Aufnahme des kulturellen Angebots durch die Bewohner und Besucher der Städte, die sich anhand verkaufter Theater- und Museumskarten ablesen lässt - untersucht. Den Auswertungen können lediglich quantitative Aussagen entnommen werden. Über die qualitative Ausstattung zum Beispiel von Theaterstätten oder die Bedeutung der Kunstsammlung eines Museums werden keine Aussagen getroffen.

"Die meisten gut platzierten Städte weisen sowohl gute Bedingungen für die Kulturproduktion als auch für die Kulturrezeption auf. Hier hat die Kulturwirtschaft bereits eine hohe Bedeutung als Arbeitgeber gewonnen", erklärt Dr. Silvia Stiller, Forschungsdirektorin bei HWWI.

Bilder der Dresdner Sehenswürdigkeiten unter www.dnn-online.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.08.2012

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