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Dresden im Eisloch: Sibirien-Hoch Cooper lässt Feinstaubwerte bedenklich klettern

Dresden im Eisloch: Sibirien-Hoch Cooper lässt Feinstaubwerte bedenklich klettern

Hoch Cooper ist da und hat jede Menge sibirische Eiseskälte im Gepäck. Bei Temperaturen von unter minus zehn Grad Celsius am Tage heißt es warm einpacken. Eine weitere Schattenseite der Großwetterlage: Die Feinstaubwerte in Dresden klettern in schwindelerregende Höhen.

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In Dresden herrscht weiter dicke Luft.

Quelle: dpa

Am Sonntag überstieg der gemessene Wert den zulässigen Grenzwert um mehr als 100 Prozent.

Über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Feinstaub wurden am Sonntag in Dresden gemessen, wie Andrea Hausmann, Leiterin des Referats Luftqualität beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, gegenüber DNN-Online mitteilte. Und auch am Dienstag lagen die Werte mit rund 85 Mikrogramm pro Kubikmeter immer noch deutlich über dem Grenzwert von 50 Mikrogramm.

„Seit Freitag beobachten wir die Werte verstärkt." Kalte Kontinentalwetterlagen seien immer schlecht für die Feinstaubentwicklung, so Hausmann. „Die Luft bewegt sich längere Zeit über Festland und kann dabei mehr Schadstoffe als gewöhnlich aufnehmen. Der hohe Luftdruck sorgt dann dafür, dass die Luftmassen auf den Boden gepresst werden und die Schadstoffe konzentriert in der Luft verbleiben." Ein weiteres Problem bei der Ostwetterlage seien die Industriegebiete Polens, der Ukraine und Russlands, die oft noch nicht neuesten Umweltstandards entsprechen und mehr Schadstoffe an die Luft abgeben.

Die erhöhten Schadstoffwerte können zu Reizungen der Atemwege und einer Verstärkung asthmatischer oder allergischer Beschwerden führen. Die Werte dürfen daher die Grenzmarke von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter nicht an mehr als 35 Tagen im Jahr übersteigen. In Dresden wurde die europaweit gültige Richtlinie im vergangenen Jahr jedoch an 46 Tagen überschritten.

Jane Jannke

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