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Dresden hofft auf neue Fördermittel für Pieschen - bisher 57 Millionen Euro investiert

Dresden hofft auf neue Fördermittel für Pieschen - bisher 57 Millionen Euro investiert

Mit neuen zusätzlichen Fördermitteln will die Dresdner Stadtverwaltung die Entwicklung des Stadtteils Pieschen in den kommenden Jahren weiter vorantreiben.

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Planung zur Neugestaltung des Markusareals.

Quelle: Stadt Dresden

Wie Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) auf einer Einwohnerversammlung am Mittwoch mitteilte, bewirbt sich die Stadt um ein neues Fördergebiet aus EU-Mitteln. Das so genannte EFRE-Gebiet soll bis 2020 neue Gelder in den Stadtteil leiten.  

Die künftige EU-Förderung - wenn sie den genehmigt wird - wird allerdings anders aussehen als bisher. Flossen in den vergangenen Jahren viele Gelder in Wohnraumsanierung, Straßenbau oder Spielplätze, würden zukünftig Klimaschutz, energetische Sanierungen und soziale Strukturen im Mittelpunkt stehen. Wie viel Geld fließen könnte, und welche Projekte damit finanziert werden können, steht allerdings noch nicht fest. Bisher hat die Stadt das Projektgebiet angemeldet und erarbeitet ein grobes Konzept.  

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Das Kinder- und Jugendzimmer Emmers kostete 1,1 Millionen Euro.

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Die Förderung des aktuellen Sanierungsgebietes Pieschen läuft Ende 2017 aus. Laut Marx wurden seit 1991 57 Millionen Euro Fördermittel aus verschiedenen Quellen investiert. "Ein unheimlicher Erfolg" sei das, was damit geschaffen wurde, so Marx. Fast 600 Einzelprojekte wurden umgesetzt, unter anderem die Pieschener Bibliothek für 1,7 Millionen Euro, das Stadtteilzentrum Emmers für 1,1 Millionen Euro, der Elbradweg samt Molenbrücke (2,6 Millionen Euro) oder das Mehrgenerationenhaus an der Leipziger Straße 89/91.  

Durch die vielen Projekte sei das einstige Arbeiterquartier zu einem jungen Viertel geworden. Wie Einwohnerzahl stieg seit 1991 um rund 50 Prozent, zudem leben in Pieschen überdurchschnittlich viele Menschen unter 35. Der Wohnungsleerstand sank von knapp 40 auf nur noch zehn Prozent, Tendenz fallend. Inzwischen wird neuer Wohnraum geschaffen, unter anderem nannte Marx am Mittwoch Projekte in der Oschatzer Straße, der Barbarastraße und der Konkordienstraße, wo vorhandene Baulücken gefüllt werden sollen.  

Mit dem neuen Schulareal an der Gehestraße, der Neugestaltung des Markusareals zwischen Leipziger und Bürgerstraße und den "Pieschener Melodien" an der Konkordienstraße sind zudem weitere Projekte in Planung, so der Baubürgermeister. Auch der Hochwasserschutz steht weiter auf der Agenda. Laut Marx ruhen die Planungen aktuell aber, da die Stadtverwaltung auf Zuarbeit der Landestalsperrenverwaltung wartet, die bis Jahresende versprochen sind. "Wir warten händeringend darauf", so Marx. Ziel sei es aber, den Flutschutz möglichst elbnah zu gestalten, um auch die Bebauung an der Leipziger Straße zu schützen.

Stephan Lohse

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